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Petition für Wasserski-Anlage

Prostest Initiative sammelte über 2.100 Unterschriften

In der Gemeinde Rossau wurden diese Woche etwas mehr als 2.100 Unterschriften zum Erhalt der Wasserski- und Wakeboardanlage an den Bürgermeister Dietmar Gottwald übergeben. Die Unterschriften-Aktion wurde Ende Februar als Online-Petition von der Wählergemeinschaft "Wir für Rossau" im Internet gestartet. Bereits wenige Tage danach hatten sich über 1.000 Befürworter der Freizeitanlage registriert. Die Initiatoren der Rossauer Wählergemeinschaft begründen die Petition damit, finanzielle Schäden von der Kommune abwenden zu wollen, die künftig durch ausfallende Steuereinnahmen aus dem Betrieb der Anlage sowie der angekündigten Schadensersatzklage durch den Pächter Peter Konzuch drohen. "Außerdem fordern wir von der Rossauer Verwaltung ein neues Konzept zu erarbeiten, die notwendige Speicherbeckensanierung außerhalb der Wasserskisaison durchzuführen", sagte Matthias Feldmann, Mit-Initiator der Online-Petition. Die Wählergemeinschaft hält die Instandsetzung zwar für richtig. "Allerdings ist die Sanierung der Wasserskianlage nicht an bestimmte Zeiträume gebunden", so Feldmann. Seiner Meinung nach könnte die beliebte Freizeiteinrichtung auch im Herbst, Winter und Frühjahr instand gesetzt werden, damit finanzielle Einbußen vom Wasserskibetreiber abgewendet werden. "Von der Gemeinde wurde ich in den zurückliegenden Jahren immer zu spät einbezogen, was für einen Unternehmer eine gewisse Unsicherheit mit sich bringt", betonte Konzuch. Über die Petition zeigte sich der Dresdener Anwalt überrascht. "Das so viele Bürger hinter dem Erhalt der Wasserskianlage stehen, hätte ich nicht gedacht", sagte er. Rossaus Bürgermeister machte bei der Übergabe der Online-Unterschriften nochmals deutlich, dass er die Sanierung des Speicherbeckens keinesfalls in die Länge ziehen möchte. "Wenn es seine Funktion weiterhin erfüllt, steht dem Betrieb der Anlage nach der Instandsetzung nichts im Weg", machte der Bürgermeister deutlich. Darüber hinaus betonte er: "Sollten wir jetzt wieder Wasser anstauen, müssen wir als Gemeinde mit einer einstweiligen Verfügung von der Landesdirektion rechnen."