Piktogramme für mehr Sicherheit

Verkehr Firma erneuert Fahrbahnmarkierungen - Vorgänger waren kaum noch zu erkennen

Die Kinder der Kindertagesstätte an der Lindenstraße in Limbach-Oberfrohna können sich freuen: In dieser Woche ist die Straße vor ihrem Haus für sie ein wenig sicherer gemacht worden. Eine Limbacher Straßenmarkierungsfirma hat die zwei Piktogramme auf der Fahrbahn, die eine Mutter mit Kind zeigen und zum langsameren Fahren aufrufen sollen, erneuert. Die Aktion gehört eigentlich zum "Tag des Zebrastreifens", der in Deutschland zum vierten Mal infolge von der Deutschen Studiengesellschaft für Straßenmarkierungen (DSGS) mit ihren Mitgliedsunternehmen veranstaltet wurde. "Wir haben nun keine Zebrastreifen, sondern Piktogramme erneuert. Aber der Sinn der Sache ist ganz klar: Wir wollen damit einen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit vor dem Kindergarten schaffen", erklärt Geschäftsführer Sven Riebisch, der die Aktion unentgeltlich durchführte. Die Fahrbahnmarkierungen auf der Lindenstraße waren bis letzte Woche kaum noch zu erkennen. Mithilfe einer Schablone wurden nun die neuen Piktogramme aufgetragen. "Die weiße Schicht ist eine spezielle Kaltplastik, die nach einer halben Stunde Aushärtung sofort befahren werden kann", informierte Sven Riebisch. Bei normalem Verkehrsaufkommen halte sie etwa fünf Jahre.

Die ersten Zebrastreifen bzw. Fußgängerüberwege wurden in Deutschland vor 60 Jahren im Juli 1952 in München aufgebracht und stellen heute eine wichtige Hilfe zum Überqueren einer Straße dar. Zebrastreifen oder Piktogramme erfüllen aber nur dann ihren Zweck, wenn sie sowohl bei Tag als auch bei Dunkelheit gut sichtbar sind.