Platz für 60 Flüchtlinge: Geplante Asylunterkunft sorgt für Diskussionen in Mittelsachsen

Neue Perspektive für Asylsuchende

Hartha

In Hartha soll das ehemalige Hamimex-Gebäude an der Dresdener Straße künftig 60 Flüchtlingen und Asylsuchenden als Unterkunft dienen. Der Aufsichtsrat der Landkreis Mittelsachsen Servicegesellschaft (LMSG) stimmte dem Kauf des Objekts vergangene Woche zu. Das berichten die „Dresdner Neueste Nachrichten“.

Kritik aus dem Stadtrat

Kritik kommt aus dem Stadtrat: Mehrere Fraktionen werfen Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos) vor, das Gremium nicht frühzeitig informiert zu haben. Das Landratsamt betont hingegen, Hartha verfüge über die nötige Infrastruktur und liege bei der Aufnahme Geflüchteter unter dem Kreisdurchschnitt.

Gebäude soll in den kommenden Monaten nutzbar gemacht werden

Das Gebäude soll in den kommenden Monaten hergerichtet und zusätzlich als Notunterkunft nutzbar gemacht werden.

Mögliche Anwohnerversammlung am kommenden Donnerstag

In der Stadtratssitzung, beziehungsweise einer möglichen Anwohnerversammlung am 4. September dürfte das Thema erneut im Mittelpunkt stehen.

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