Politik auf demSchachbrett

Musical "Chess" feierte Premiere im Chemnitzer Opernhaus

Es geht um Politik, Verschwörung, Liebe und Eifersucht. Klassische Themen eines Musicals. Doch das Musical "Chess" in der Oper Chemnitz bringt noch eine ganz andere Komponente auf die Bühne: das Schachspiel. Die Geschichte dreht sich um zwei Spieler bei der Schachweltmeisterschaft 1972, einen Russen und einen Amerikaner. Aus einem Schachspiel wird plötzlich ein Gipfeltreffen der Politik. Die Musik des Musicals, das 1986 in London uraufgeführt wurde, ist von Benny Andersson und Björn Ulvaeus, den männlichen Mitgliedern der schwedischen Popgruppe Abba, komponiert worden.

Die Chemnitzer Version hat Regisseur Thomas Winter inszeniert, ein früherer Sänger der Kölner Soulfunk-Band "Upstairs" und freier Schauspieler. Er leitete die Regie unter anderem bereits am Theater Konstanz, am Volkstheater Rostock und am Theater Bielefeld, wo er seit 2011 auch die Spielstätte LOFT künstlerisch betreut. Die musikalische Regie von "Chess" trägt Tom Bitterlich. Seit 2003 ist er als Solo-Repetitor am Opernhaus Chemnitz engagiert. Hier dirigierte er bereits verschiedene Musicals wie "Der kleine Horrorladen" und "Aida" sowie das Ballett "Die Schneekönigin" und im Schauspielhaus Chemnitz die "Dreigroschenoper". man