Premiere geglückt: Regionalmarkt punktet

Wirtschaft Veranstalter zieht Fazit zum 1. Rochlitzer Regionalmarkt

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Anstoßen auf eine gelungene Premiere: Mitorganisatorin Vanessa Nitze (Mitte) mit den Darstellern der Hezogin von Rochlitz und einem Hofschreiber. Foto: Dennis Heldt.

Rochlitz. Es stand eine Menge auf dem Spiel für die etwa zehnköpfige Organisationsgruppe des Rochlitzer Regionalmarktes. Nachdem das Projekt im vergangenen Jahr aufgrund zu weniger Händleranmeldungen abgesagt werden musste, setzte man alles auf einen zweiten Versuch: "Die ersten Stunden sind gut angelaufen, es sind viele Interessierte auf den Markt gekommen, das war unser Ziel", sagte Mitorganisatorin Vanessa Nitze noch vor Ort.

Von zahlreichen Leuten habe sie auch schon positives Feedback bekommen. Und in der Tat: Mehrere hundert Besucher sind an die insgesamt 32 Stände der Händler gekommen. Es ging den Organisatoren aber nicht einfach nur um die Durchführung eines gewöhnlichen Markttages: "Wir wollen den Gästen mit einem abwechselnden Kulturprogramm auch einen Mehrwert bieten", so Nitze.

Die Premiere stand dabei ganz im Zeichen von Schloss Rochlitz und Herzogin Elisabeth, die gemeinsam mit ihrem Hofschreiber über den Markt schlenderte und selbst für die Vorratskammer am Hof fleißig einkaufte. "Uns ist die Anziehungskraft in Richtung Leipzig wichtig, wir wollen gezielt auch Auswärtige nach Rochlitz locken, da hilft so ein Markt zur Attraktivitätssteigerung", meinte Andreas Hickel, der die historische Person des Schreibers verkörperte.

Ein Regionalmarkt für jedermann

Sieben Monate Vorbereitungszeit liegen hinter dem Team, zu dem auch Oberbürgermeister Frank Dehne (parteilos) gehört. Der Rochlitzer Regionalmarkt soll zukünftig zwischen April und Oktober immer einmal im Monat stattfinden. Das Motto des Mai-Regionalmarktes lautet dabei "Bock auf Porphyr", im Juni stehen passend zum Kindertag die Kleinen im Mittelpunkt, dann dreht sich alles um "junges Gemüse".

Die Vorbereitungen für den nächsten Regionalmarkt laufen bereits. Parallel zum Markttreiben war auch das angrenzende Rathaus am Samstag bis 12 Uhr geöffnet. Damit biete man Berufstätigen die Gelegenheit, am Wochenende die Behörde aufzusuchen, informierte Nitze.