Probleme gemeinsam lösen

Asyl Bürgermeister der Flöhaer Region arbeiten eng zusammen

Die Kommunen im Altkreis Flöha wollen beim Thema der Unterbringung und Integration von Asylsuchenden enger zusammenarbeiten. Dies ist das Ergebnis verschiedener Gesprächs- und Abstimmungsrunden, die die Bürgermeister aus Flöha, Eppendorf, Leubsdorf, Niederwiesa, Oederan und Augustusburg in den vergangenen Wochen absolviert haben, so das Augustusburger Stadtoberhaupt Dirk Neubauer. "Vor allem bei der Frage der Integrationsmaßnahmen soll damit eine bessere und effizientere Entwicklung von Angeboten möglich werden, da viele Fördermaßnahmen auch abhängig von der jeweiligen Zahl an Flüchtlingen sind", erklärt Neubauer. Durch die Zusammenfassung der Kontingente der Kommunen könnte somit auch eine bessere Förderung möglich sein.

Ziel sei es vor allem, die für die Betreuung der Integrationsmaßnahmen notwendigen Personalstellen schaffen zu können. Außerdem sollen mögliche Doppelangebote durch eine gemeinsame Koordination vermieden werden. In welcher Form diese Zusammenarbeit genau organisiert werden soll, ist noch offen und abhängig davon, welche Anforderungen durch die Fördermittelgeber gestellt werden. Denkbar wäre unter anderem die Gründung eines gemeinsamen Vereines, sollte dies notwendig sein.

"Derzeit haben wir das Problem, dass die Finanzierung der anstehenden Aufgaben noch immer nicht geklärt ist. Insbesondere die notwendigen Integrationsmaßnahmen sind aufwändig und müssten derzeit aus den Haushalten finanziert werden." Das dafür vorgesehene Förderprogramm ist vielfach überzeichnet und kann zudem nur mit viel Aufwand beantragt werden. So sei eine neuerliche Antragstellung erst wieder im Februar 2016 für Maßnahmen möglich, die im Mai starten könnten.