Puppen sind ihre Leidenschaft

Portrait Ramona Nitsche präsentiert eine Vielzahl selbst gemachter Dinge

Ramona Nitsche hat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Die gelernte Schneiderin ist nun Puppenmacherin. Auf dem Lunzenauer Weihnachtsmarkt stellte sie in einer Bude ihre Puppen aus. Auch hatte sie jede Menge selbst gestrickte Sachen für die Puppen mit und Kinder können bei ihr Porzellanfiguren anmalen. Gleichfalls entstehen unter ihren Händen kreative Seifen als liebevolle Geschenkidee gedacht.

Die Liebe zum Puppen herstellen entstand bei ihr in den neunziger Jahren. Durch das Internet entdeckte sie eine Puppenmacherin, welche Kurse anbot. "Das war die Gelegenheit für mich. Ich meldete mich an und meine erste Porzellanpuppe entstand. Das war ein super Erlebnis. Seit dem bin ich von dem Puppenvirus infiziert", berichtet die 53-Jährige. Anfangs baute sie sehr viele Porzellanpuppen, die ein neues zu Hause fanden. Um ihr Wissen und ihre Fertigkeiten weiter zu entwickeln, nahm sie an verschiedenen Kursen teil, lernte das Modellieren und auch das Rebornen und das Rooten an Vinylpuppen. Diese kleinen Geschöpfe, die dabei entstehen, sehen den echten Babys so ähnlich, dass man kaum einen Unterschied entdecken kann. Seit 2001 präsentiere sie ihre Arbeiten Freunden und Bekannte, später auf Märkten und Messen und stellte in Museen aus. Viele Puppensammlerinnen erlernen in ihren Kursen wie Porzellan- und Vinylpuppen hergestellt werden. Das macht den Damen sehr viel Spaß und sie nehmen ihr eigenes hergestelltes Puppenkind mit nach Hause.