Pyramiden auf drei Kontinenten

Advent Auf deutschem Weihnachtsmarkt in Tokio dreht sich eine Pyramide aus Gahlenz

Was haben Dresden, die japanischen Städte Kobe und Tokio und Fredericksburg, Texas, USA gemeinsam? Natürlich, eine Pyramide der Firma Erzgebirgische Holzkunst aus Gahlenz. Seit 2009 steht in Texas ein acht Meter hohes Exemplar, ein ganzes Stück größer ist die Pyramide, die die Gahlenzer Fachleute jüngst in der japanischen Hauptstadt aufbauten. Mit 14.5 Metern ist sie ganze zehn Zentimeter kleiner als ihr Vorbild auf dem Dresdner Strietzelmarkt, mit der den Gahlenzern der Eintrag ins Guinnesbuch der Rekorde gelang.

Überall beim Aufbau mit dabei: Der Drechsler Matthias Schiebold, der in Oederan zu Hause ist, in der Firma Erzgebirgische Holzkunst Gahlenz lernte und seit rund 20 Jahren wieder dort arbeitet. Gemeinsam mit Geschäftsführer Gundolf Berger sowie Andreas Hausmann, bekannt als der Mann, der große Figuren drehen kann, und Jürgen Jähnig hat Schiebold die Pyramide in Tokio aufgebaut, in einem Park nahe dem Regierungsviertel, wo in diesem Jahr der erste deutsche Weihnachtsmarkt stattfand. "Diese Stadt ist riesig, das war natürlich ein großes Erlebnis." Alle Herausforderungen, die sich beim Aufbau und der Inbetriebnahme der Pyramide auftaten, wurden, teils mithilfe japanischer Kollegen wie beim Elektroanschluss, gemeistert. Schon beim Aufbau waren verschiedene Fernsehsender, darunter der MDR, dabei. "Und ich glaube, auch alle Leute, die vorbeigingen, haben die Pyramide fotografiert", sagt Matthias Schiebold. "Es hat Spaß gemacht."