Räumdienste kämpfen gegen Schnee an

Winterdienst Bauhofmitarbeiter wollen mit Dauereinsätzen Väterchen Frost die Suppe versalzen

Die zum Teil recht heftigen Schneefälle an den zurückliegenden Tagen haben die regionalen Bauhöfe in Schach gehalten. Um ein größeres Chaos zu vermeiden, waren die Mitarbeiter mit ihren Räum- und Streufahrzeugen pausenlos im Einsatz. Größere Probleme, Väterchen Frost so richtig die Suppe zu versalzen, gab es dabei nicht. Die Vorbereitungen auf die vorhergesagten Schneefälle seien gut gewesen, hieß es seitens der regionalen Bauhöfe. "Wir hatten lediglich Schwierigkeiten, mit unseren Fahrzeugen an den ungünstig geparkten Autos vorbeizukommen", sagt der Frankenberger Bauhofchef Steffen Poser. Das Räumkommando umfasste dort insgesamt 18 Mitarbeiter, die sich mit acht Fahrzeugen einen Weg durch Eis und Schnee bahnten. "Hinzu kamen drei externe Firmen", sagt Poser. Auch im benachbarten Mittweida gab es allerhand zu tun. "Um die Straßen zu beräumen, arbeiten wir streng nach einer Dringlichkeitsstufe", sagt Bauhofchef Michael Knappe, der mit seinen Kollegen ein Straßennetz mit einer Gesamtlänge von knapp 60 Kilometern zu räumen hat. Dafür stehen ihm neun eigene Fahrzeuge und externe Räumdienste zur Verfügung. "Zum Glück hatten wir noch keinen Schnee aus der Innenstadt abtransportieren müssen", erklärt Knappe. Davon könnten die Bauhofmitarbeiter auch vorerst verschont bleiben, denn der Wetterbericht sagt für die kommenden Tage Plusgrade voraus. "Bis jetzt haben auch wir keinen Schnee aus der Stadt abtransportieren müssen, und die Bauhofmitarbeiter hoffen, dass es auch so bleibt", sagt die Peniger Presse-Sprecherin Manuela Tschök-Engelhardt. Fünf Mitarbeiter im Bauhof sowie weitere Helfer sind dort für den Räumdienst verantwortlich. Recht zufrieden zeigte man sich auch mit den privaten Grundstückeigentümern, die zum größten Teil ihrer Räumpflicht nachkamen.