Radsporttag erweist sich als Zuschauermagnet

bilanz "Rund um Großwaltersdorf" bietet großen Sport und viel Spektakel

Großwaltersdorf. 

Großwaltersdorf. Bernd Drogan hat in seiner sportlichen Laufbahn schon viel erlebt. Er wurde 1982 Straßeneinzelweltmeister, war Etappensieger bei der Friedensfahrt und holte sich den Sieg bei der DDR-Rundfahrt. In seiner aktiven Zeit fuhr er auch beim Radrennen in Großwaltersdorf mit. Jetzt kehrte er als Nachwuchstrainer des RSC Cottbus in den Eppendorfer Ortsteil zurück. "Ich war 30 Jahre lang nicht hier. Aber in Großwaltersdorf herrscht zum Radrennen ja immer noch Volksfeststimmung", sagte der ehemalige Leistungssportler. Sicherlich musste auch die Sportveranstaltung im Eppendorfer Ortsteil nach der Wende eine Talsohle durchschreiten.

 

Ein noch nie da gewesenes Duell

Aber insbesondere nachdem die Veranstalter RSV Chemnitz, Gemeindeverwaltung Eppendorf und Ortschaftsrat Großwaltersdorf vor drei Jahren ein neues Konzept erarbeiteten, präsentiert sich der Renntag rundum aufgehübscht und äußerst zuschauerfreundlich. So verfolgten die Augenzeugen, wie im Einheimischenrennen Paul Auerbach seinen Vorjahreserfolg wiederholte, dass Bürgermeister Axel Röthling auf den vierten Platz fuhr und damit erstmals Ortsvorsteher Andreas Strelow im Sattel bezwingen konnte. Danach sahen die mehreren Hundert Zuschauer, dass im Hauptrennen das Team P&S Metalltechnik durch Fabian Käßmann, Tobias Nolde und Dominik Röber die ersten drei Ränge belegte. Zudem wurden sie Augenzeugen eines noch nie da gewesenen Duells. In drei Läufen traten Biathlon-Olympiasieger Michael Rösch und Bahnrad-Weltmeister Maximilian Levy auf einer Distanz von rund 100 Metern an, am Ende gewann Levy 2:1. Allein die Rennen der Vorschulkinder mit ihren Rollern und Laufrädern war das Kommen Wert. Alle Mädchen und Jungen waren für das Publikum die Sympathieträger Nummer eins.