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Raik Schubert ist neuer Bürgermeister von Niederwiesa

Wahl Sieger hat 69 Prozent der Stimmen

Niederwiesa. 

Niederwiesa. Die Bürgermeisterwahl in Niederwiesa ist mit einem deutlichen Votum zu Ende gegangen. Sieger der Abstimmung wurde Raik Schubert, der insgesamt 69 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Für Amtsinhaberin Ilona Meier entschieden sich 31 Prozent der Wählerinnen und Wähler.

Schubert wird demnach die Amtsgeschäfte im Rathaus von Niederwiesa zum 2. Januar 2020 übernehmen. Bis dahin geht er weiter seiner Arbeit als Produktionsmeister in einer Metallbaufirma in Neukirchen nach. "Für mich verlief der Sonntag ganz schön aufregend, schließlich war die Wahl für mich absolutes Neuland. Mit diesem deutlichen Ergebnis hatte ich auf keinen Fall gerechnet", sagte Schubert. Nach dem Erfolg atmete der 49-Jährige erst einmal kräftig durch. "Die vergangenen Wochen, in denen der Wahlkampf stattfand, muss ich erst einmal sacken lassen. Über die Dinge, die auf mich zukommen werden, mache ich mir in den kommenden Tagen Gedanken", sagte das künftige Gemeindeoberhaupt, dass im Ortsteil Braunsdorf wohnt. Immerhin bringt der neue Mann auf dem Bürgermeistersessel die Erfahrung von zehn Jahren Tätigkeit als Gemeinderat mit.

Ilona Meier gratuliert ihrem Nachfolger

Den Ausgang der Wahl hatte er in der Gaststätte "Schwalbennest" Niederwiesa gemeinsam mit Freunden und den Mitstreitern von der Bürgerinitiative Niederwiesa verfolgt. Nachdem das Ergebnis fest stand, erreichten Schubert viele Glückwünsche. Zu den Gratulanten gehörte auch Ilona Meier.

"Natürlich habe ich Raik Schubert meine Wünsche übermittelt. Der Wähler hat so entschieden und ich respektiere natürlich diesen Wahlausgang", sagte Ilona Meier, die die vergangenen sieben Jahre das Amt ausübte. "Ich habe mich aber gewundert, dass die Wahlbeteiligung nur bei 59 Prozent lag und nicht mehr Einwohner unserer Gemeinde von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben", sagte die Amtsinhaberin.

Gemeindewünsche sollen erfüllt werden

Sicherlich irritiert diese Zahl etwas, gibt es doch in der Gemeinde gleich mehrere Probleme anzupacken. So wird seit zehn Jahren um den Neubau einer Sporthalle gerungen, die nicht nur für den Vereinssport, sondern auch für die Erhaltung des Schulstandorts enorm wichtig ist.

Zudem steht die Errichtung eines neuen Feuerwehrdepots im Ortsteil Lichtenwalde sowie die Versorgung aller Anwohner mit schnellem Internet an. Diese Themen wurden auch immer wieder im Rahmen des Wahlkampfes genannt. Die Umsetzung dieser Projekte dürften die vordringlichsten Aufgaben sein, denen sich der neue Bürgermeister stellen muss.



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