Randfichten in Freiberg - hier gab's viele Emotionen!

Konzert Fangemeinde feiert auch "Hammer" und "Die Matrosen"

De Randfichten, Der Hammer und Die Matrosen. Foto: Maik Bohn  Foto: Maik Bohn

Freiberg. Im gut besuchten Konzert- und Ballhaus Tivoli zu Freiberg erlebten die Fans der "Randfichten" am Samstagabend ein vierstündiges und stimmungsvolles Musikerlebnis. Angefangen mit dem "Hammer", ein erzgebirgisches Original, der mit seiner unnachahmlichen Art schon mal ein gutes Warm-Up hinlegte - und das mit 72 Jahren. Für die Bühne ist er immer noch fit. Er sang einige bekannte Lieder, zum Beispiel auch "Sing mei Sachse sing", die fast jeder mitsingen konnte. Auch eigene Songs waren dabei.

Matrosen jetzt mit eigenem Stil unterwegs

Dann war es soweit: Die Fans, die aus ganz Deutschland angereist waren, erlebten ihre Randfichten. Die Party konnte beginnen! Es dauerte nicht lang und der Saal kochte. Textsicher sind die Randfichten-Fans sowieso und so konnte die Band und die Zuschauer ihre Party feiern.

Als besondere Gäste hatten die Fichten "Die Matrosen in Lederhosen" von der Waterkant eingeladen. Vor einigen Jahren traten diese unter dem Namen "Die Strandfichten" auf und spielten auch Lieder der Randfichten mit eigens für die Küste komponierten Texten. Die Musiker sind seitdem befreundet und das merkte man auch an diesem Abend.

Die Matrosen, jetzt mit einem eigenen musikalischen Stil unterwegs, brachen schnell das Eis und hatten mit ihren stimmungsgeladenen Liedern die Zuschauer schnell im musikalische Boot.

Im letzten Drittel kamen nochmal "De Randfichten" auf die Bühne sangen Hit an Hit, natürlich auch "Steig ei mir fahr'n in de Tschechei". Eine riesige Polonaise schlängelte sich durch den ehrwürdigen Saal - sogar die Matrosen waren mittendrin. Dann wurde es ruhig im Saal, denn Thomas "Lauti" Lauterbach wurde offiziell von den Bandkollegen und dem Fanclub verabschiedet.

"Lauti" wird am Ende des Jahres aufhören. Zum Abschluss gab es den "Steigermarsch" gesungen vom Hammer, den Matrosen, den Randfichten und der ganzen Fangemeinde. Ein Lied, das so richtig auch in die Bergstadt Freiberg passte.