Regenerative Technik begeistert Abiturienten

Besuch Projekt zwischen TU Bergakademie und regionaler Wirtschaft

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Artur Reiswich und Alexander Kaiser (v.l.) erläutern den Schülern die Funktionsweise von Rotorblättern bei Windrädern. Foto: Wieland Josch

Großschirma. In Deutschland gibt es derzeit 295 Schulen, welche Mitglied der MINT-EC-Akademie sind. Die Akademie hat sich der besonderen Förderung der Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik verschrieben. Schüler, welche darin gute bis sehr gute Leistungen vorweisen, können dazu eingeladen werden, einmal etwa an Hochschulen näher an diese Materie herangeführt zu werden. In der vergangenen Woche war eine solche MINT-Klasse mit 17 Schülern aus dem ganzen Bundesgebiet an der TU Bergakademie Freiberg zu Gast.

Ein Zukunftsthema

Neben vormittäglichen Vorlesungen und nachmittäglicher Praxis stand auch ein Tag auf dem Programm, an dem die Jugendlichen Firmen besuchten, die mit der Ressourcenuniversität eng zusammenarbeiten. Das Unternehmen 3Energy in Großschirma, welches weltweit auf dem Gebiet der regenerativen Energien tätig ist, war unter anderem Gastgeber. Veranstalter war allerdings der Verein "Initiative für dezentrale Energieversorgungssysteme". Dessen Vorsitzender Alexander Kaiser vermittelte den Schülern der 11. und 12. Klasse einen guten Überblick über die Möglichkeiten der Arbeit mit Windkraft- oder Solaranlagen.

Das gemeinsame Projekt mit der TU Bergakademie stellte der Wissenschaftler Artur Reiswich vor. Dabei geht es darum, die Störanfälligkeit von Rotorblättern mit Hilfe der Bionik zu minimieren. "Sehr interessant", sagte dazu Schülerin Johanna Engel aus Westfalen. "Regenerative Energien sind ein Zukunftsthema, das hat mich schon immer fasziniert."