Regionalzug kollidiert mit Schafherde: Bahnstrecke zwischen Döbeln und Leisnig voll gesperrt

Nach einem Zusammenstoß zwischen einem Regionalzug und einer Schafherde auf der Strecke zwischen Döbeln und Leisnig ist der Bahnverkehr derzeit unterbrochen. Sechs Reisende konnten den Zug unverletzt verlassen.

Döbeln

Am Dienstagmorgen kam es auf der Bahnstrecke zwischen Döbeln und Leisnig auf Höhe Westewitz-Hochweitzschen zu einem Unfall mit einem Regionalzug.

Nach ersten Erkenntnissen war ein Zug der Linie RB 110 kurz vor dem Bahnhof Westewitz-Hochweitzschen mit einer Schafherde kollidiert, die sich aus bislang ungeklärter Ursache im Gleisbereich befand.

Drei Schafe verendeten infolge des Zusammenstoßes, ein weiteres Tier musste durch die Polizei erlöst werden. Bei der Herde handelt es sich nach aktuellen Informationen um Tiere eines örtlichen Wanderschäfers.

Bahnstrecke vollständig gesperrt

Im Zug befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls sechs Reisende. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand. Die Passagiere verließen den Zug nach dem Unfall in Absprache mit den Einsatzkräften und liefen rund 500 Meter über die Gleise zum Bahnhof Westewitz-Hochweitzschen.

Gegen 7.50 Uhr konnten die Reisenden mit einem Taxi nach Leisnig weiterfahren. Dort hofften sie, noch einen Anschlusszug in Richtung Leipzig zu erreichen.

Die Bahnstrecke zwischen Leisnig und Döbeln ist seit dem Unfall vollständig gesperrt. In der Folge fielen mehrere Verbindungen auf der betroffenen Strecke aus.

Bundespolizei ermittelt

Wann der Bahnverkehr wieder aufgenommen werden kann, ist zum Zeitpunkt noch nicht bekannt. Die Bundespolizei hat die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

Dabei wird nun unter anderem geprüft, wie die Tiere in den Gleisbereich gelangen konnten.

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