Reiseveranstalter sind angetan

Tourismus Freiberg kann Expertengruppe von Vorzügen überzeugen

Es war ein Thema, welches sich zunächst heimlich in den Wahlkampf um das Oberbürgermeisteramt in Freiberg in der ersten Jahreshälfte geschlichen hatte, dann aber zunehmend die Diskussionen bestimmte: der Tourismus und mit ihm die Möglichkeiten einer besseren Vermarktung der Stadt. Auch vom späteren Gewinner der Wahl, Sven Krüger, wurde immer wieder angesprochen, dass Freiberg einen höheren Bekanntheitsgrad nicht nur verdiene, sondern ihn auch erreichen müsse. Ein wichtiger Schritt dabei wurde in diesen Tagen getan. Im Rahmen einer Studienreise besuchten 40 Gruppen-Reiseveranstalter die Silberstadt und überzeugten sich vor Ort von deren Sehenswürdigkeiten und Angeboten.

Ihre Reise führte sie durch verschiedene Städte und Regionen Sachsens, doch der Besuch Freibergs stellte dabei einen besonderen Höhepunkt dar. Neben dem imposanten Dom, dem Schloss Freudenstein mit der "terra mineralia" wusste auch das wieder befahrbare Besucherbergwerk "Reiche Zeche" zu beeindrucken. Die perfekte Organisation durch das Sachgebiet Tourismus des Amtes Kultur-Stadt-Marketing tat ihr Übriges. Am Ende waren die Reiseexperten aus Deutschland, Polen und Tschechien begeistert.

"Wir konnten die Reiseveranstalter restlos davon überzeugen, Freiberg in ihre Reiseprogramme für 2016/17 aufzunehmen", sagt Monika Kutzsche, Leiterin des Sachgebietes Tourismus. "Auch, weil die Stadt wunderbar mit Reisen nach Dresden, Meißen oder ins Erzgebirge kombinierbar ist." Besonders die Attraktivität der grandiosen "terra mineralia" nicht nur für Fachleute, sondern für das breite Publikum konnte vermittelt werden. Alles in allem ein Erfolg, an dem die touristischen Partner in der Stadt mitgearbeitet haben und der nicht hoch genug einzuschätzen ist.