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Retter meistern Umwege

Vorbereitung DRK-Team lobt Abstimmungen mit Behörden

In Glauchau behindern Baustellen auf zahlreichen wichtigen Verbindungen den Verkehr. Bis zum Ende der Sommerferien bleiben Heinrichshof und Bahnhofstraße dicht. Zudem gibt es momentan kein Durchkommen an der Leipziger Straße und der Meeraner Straße. Das spüren natürlich auch die Mitarbeiter des Rettungsdienstes vom Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), für die im Ernstfall jede Sekunde zählt. "Die Sperrungen und Umleitungen stellen für uns natürlich eine Beeinträchtigung dar", sagt Tobias Wirth, stellvertretender Leiter des Rettungsdienstes in Glauchau. Er macht aber deutlich: Die Helfer treffen immer noch rechtzeitig an den Einsatzstellen ein.

Ein ganz wichtiger Aspekt: Der DRK-Kreisverband setzt auf eine ganze enge Zusammenarbeit mit den Behörden und Baufirmen. Das städtische Ordnungsamt schickt einmal pro Woche eine Liste mit allen Sperrungen an die Rettungswache. "Bei größeren Baumaßnahmen werden wir auch in die Vorbereitungen mit eingebunden. Dadurch haben wir beispielsweise für die Sperrung in Reinholdshain einen Schleichweg für Feuerwehr und Rettungsdienst gefunden", sagt Tobias Wirth. Er und seine Kollegen suchen zudem das Gespräch mit den Verantwortlichen auf den Baustellen. Dadurch kann für Fahrzeuge die mit Martinshorn und Blaulicht unterwegs sind an einigen Stellen trotz der Vollsperrscheiben die Durchfahrt ermöglicht werden. "Das ist beispielsweise bei der Baustelle an der Meeraner Straße der Fall", verrät Tobias Wirth.

In der Rettungswache, die sich an der Plantagenstraße in Glauchau befindet, stehen zwei Rettungstransportwagen, zwei Notarztwagen und vier Krankentransportwagen. Momentan wird ein Teil der Einsätze von einer Testwache an der Siemensstraße im Gewerbegebiet Nordwest gestartet. Dadurch ermittelt der Rettungszweckverband, ob sich der Standort für den Neubau einer Rettungswache eignet.



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