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Ärger durch illegale Entsorgung

Müll Natur wird von Unrat verschandelt - Bußgelder drohen

Müll sorgt derzeit in der Region wieder an verschiedenen Stellen für Unmut. Im Wald bei Heinrichsort wurden kürzlich wieder Möbelteile und Altreisen gefunden, die hier von offenbar rücksichtslosen und unvernünftigen Menschen abgelagert wurden. "Davon sind alle Wälder in der Umgebung betroffen", weiß die Heinrichsort Ortsvorsteherin Anett Richter. Oftmals werden auch Bauschutt und Grünschnitt in die Natur gekippt, was aber im Zweifelsfalle teuer werden kann. Denn wer erwischt wird, bekommt eine Anzeige und unter Umständen hohe Bußgelder.

Ganz anders ist die Situation derzeit im Gewerbegebiet in Hohenstein-Ernstthal. Vor dem Firmensitz von Roth & Rau steht eine schrottreifer Skoda. Er hat keine Nummernschilder, aber das Nationalitätenkennzeichen der Slowakei auf der Heckscheibe. Alte Räder liegen hinter dem Wagen, der wahrscheinlich noch einige Zeit stehen wird. Das Umweltamt des Landkreises hat laut Pressesprecherin Ilona Schilk hat am 11. August eine Aufforderung zur Entfernung des Fahrzeuges angebracht. Die Frist dafür läuft bis zum 11. September, erst dann erfolgt die Entsorgung durch den Landkreis. Die Eröffnung eines Ordnungswidrigkeitsverfahren wird geprüft.

Mehrere Hundert Tonnen Müll und Schutt liegen nach wie auf einer illegalen Deponie an der "Nutzung" in Oberlungwitz. Sie wurde vor mehr als einem Jahr geschlossen, doch in Sachen Müllbeseitigung hat sich bisher noch nichts getan. Der ehemalige Betreiber wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.



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