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Rochsburg auf dem Weg zur Erlebnisburg

Marketing Neue Angebote sollen Besucher anlocken

Lutz Hennig hat vor knapp einem Jahr das Zepter auf Schloss Rochsburg übernommen. Seitdem wird am Profil des landkreiseigenen Schlosses gefeilt. "Wir wollen die museumspädagogische Arbeit vor allem mit Kindern weiter ausbauen und uns mehr hin zum Familien- und Erlebnisschloss entwickeln", erklärt der Schlossleiter. Neue Führungen wie auf den Bergfried oder "Hinter die Kulissen" wurden mit Erfolg angenommen. Die Ausstellung "Offenland-Sachsens Vogelwelt und Landwirtschaft" besuchten bisher 5000 Besucher. "Trotz Werbung und persönlichen Vorstellungen blieb die Resonanz seitens der Schulen als lehrplanergänzendes Angebot unter unseren Erwartungen", berichtet Nicky Wehr, die als neue Mitarbeiterin im Marketingbereich arbeitet. Sie führte Besucherumfragen durch und stellte fest, dass beispielsweise das Ritterfest von 50 Prozent der Besucher zum ersten Mal besucht wurde. Die ins Leben gerufenen Fototage für Amateure lockten 50 Interessenten an und werden eine Wiederholung finden. Im Rahmen der Aktion "Tag der Regionen" wird erstmals am 26. September ein Landmarkt stattfinden. "Das passt hervorragend ins neue Konzept uns nicht nur als Ritterburg zu präsentieren.

Direktvermarkter aus der Region stellen sich vor und bieten ihre Waren an. Bioprodukte und fairer Handel stehen im Mittelpunkt. Umweltorganisationen informieren zum Jahr des Bodens", erklärt Christine Klecker, Geschäftsführerin der Mittelsächsischen Kulturgesellschaft. Geplant sei weiterhin auf dem Weg zur Erlebnisburg einen Brotbackofen zu bauen, so dass Kinder und Schüler selbst mitmachen und mit allen Sinnen das mittelalterliche Leben erfahren können. "Bevor alle Ideen und Vorhaben umgesetzt sind und angenommen werden, vergeht noch eine gewisse Zeit", schätzt Lutz Hennig realistisch ein.



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