Röntgengerät mit weniger Strahlung in Mittweida

investition Diagnostik wird verstärkt - Digitalisierung in Gemeinschaftspraxis

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Foto: Dr. Heinz Linke/Getty Images

Mittweida. Die Radiologische Gemeinschaftspraxis des Mittweidaer Krankenhauses (LMK) ist seit kurzem im Besitz eines neuen Röntgengerätes. Mit der Investition könne man nun sämtliche Körperregionen in optimaler Bildqualität aufnehmen und verbesserten Strahlenschutz für die Patienten gewährleisten, so das LMK.

"Unsere Praxis stellt mit dem neuen Gerät die Röntgendiagnostik vollständig auf moderne Digitalisierung um", erklärte Radiologe Dr. Chris König. Das Röntgengerät sei in der Lage, aufgenommene und abgespeicherte Röntgenbilder via WLAN in andere Datenbanken zu übertragen. Zudem könne es größere Bilder wie Ganzwirbelsäulenaufnahmen und Ganzbeinaufnahmen erstellen, so eine Sprecherin des Krankenhauses.

Das primäre Ziel des neuen Gerätes sei jedoch die Dosisreduzierung von Strahlung gewesen, welche König zufolge nun ebenfalls gegeben sei. Insgesamt 270.000 Euro hat das LMK in die neue Röntgentechnik investiert, zu der außerdem ein weiteres, mobiles Röntgengerät zählt. Da man nun parallel zwei Röntgengeräte im Einsatz haben könnte, werde auch die Arbeitszeit und Effektivität der Praxis zukünftig verbessert, so König.