Rope Skipping: Engpässe bei Sächsischen Kängurus

Bilanz Verein verliert Mitglieder, holt aber zwei mal Gold

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Gemeinsam mit ihren Teamkameradinnen freut sich Leonie Kreher (M.) über ihr Abschneiden beim Bundesfinale der Skipperinnen. Foto: Matthes/SSV 91

Brand-Erbisdorf. Aller Anfang ist schwer, mancher Neuanfang sogar noch etwas schwerer. Davon können die Mitglieder der "Saxon Kangaroos" momentan einiges erzählen, denn im vergangenen Jahr haben sechs große Mädchen die Rope-Skipping-Abteilung des SSV 91 Brand-Erbisdorf verlassen, da sie mit der Berufsausbildung einen neuen Lebensabschnitt begannen.

Vier weitere erfahrene Sportlerinnen haben sich seit Jahresanfang auf ihre Abiturprüfungen konzentrieren müssen, weshalb man schon von einer deutlichen, wenngleich notgedrungenen Schwächung des Teams reden kann. Vor diesem Hintergrund sind aber die folgenden Nachrichten noch einmal höher zu bewerten.

15 Neulinge

"Wir haben uns neu aufgestellt und 15 jüngere Kinder in den Verein integriert", berichtet Jens Matthes, Abteilungsleiter Rope Skipping. "Demzufolge gab es weniger Show-Auftritte und nur ein kleines Starterfeld zur Sachsenmeisterschaft." Dort holte man immerhin zweimal Gold.

Leonie Kreher erreichte zudem beim Bundesfinale in Seckenheim einen beachtlichen 35. Platz. "Leonie bestätigte hier ihre Trainingsergebnisse", so Matthes.

Auslandsbesuche

Erstmals ins Ausland ging es für die Skipperinnen Anfang Mai. In Prag nahm man am Vierländerkampf gegen Teams aus Tschechien, Ungarn und der Slowakei teil. 40 Paare traten insgesamt an. Silber im Speed und Bronze im Freestyle holten dabei Nicole Cieslak und Sophie Frei in der Altersklasse Ü20. Als nächstes Event stehen die Jugendfestspiele an, wo auch die Kleinen in die Show integriert werden.