Rossi und Finsterbusch mit Teilerfolg

Moto3 Heidolf: "Zum Rennen in Japan habe ich gemischte Gefühle"

Das Racing Team Germany mit seinen beiden Piloten Louis Rossi aus dem französischen Le Mans und Toni Finsterbusch aus dem sächsischen Krostitz hat am Wochenende den Ausflug in das japanische Motegi mit einem Teilerfolg abgeschlossen.

Während der Franzose einen guten achten Platz in der Klasse Moto3 verbuchen konnte, stürzte der Sachse im ersten Renndrittel, als er auf dem Weg in die Punkteränge war. "Ich hatte keinen guten Start. Nach der ersten Runde lief es besser für mich. Als ich auf Platz 19 angekommen war, bin ich gestürzt. Ich hätte in die Punkte fahren können. Das ist sehr ärgerlich", so Finsterbusch.

Und der Achte des Rennens meinte zu den Ereignissen in Fernost. "Ich hatte einen ziemlich guten Start, verlor aber in den ersten Runden einige Plätze. Ich fuhr dann in einer zweiten Gruppe, denn wir konnten den Fahrern vorn nicht folgen - am Ende wurde ich Zweiter bei den Verfolgern. Es war ein harter Kampf. Das Ergebnis ist okay - aber ich hatte mehr erwartet", sagte Rossi, der wie das gesamte Team schon auf dem Weg ins malaysische Sepang ist und am Wochenende das erste von den drei letzten Saisonrennen in Angriff nehmen wird.

Teamchef Dirk Heidolf beurteilte die Situation: "Zum Rennen habe ich gemischte Gefühle. Einerseits bin ich mit beiden Fahrern zufrieden. Andererseits war bei beiden mehr möglich. Toni hätte punkten können und bei Louis muss ich den Kampfgeist loben. Er kam allerdings nicht auf die gewünschte Geschwindigkeit."