Ruhepause an der Talsperre in Kriebstein

Saison Geschäftsführer Thomas Caro zieht Bilanz

So langsam kehrt Ruhe an der Talsperre Kriebstein ein. Die Schiffe werden an Land geholt und winterfest gemacht genau wie die Schiffsanleger. "Alle Einrichtungen des Zweckverbandes Kriebsteintalsperre, wie die Seebühne, Besucherzentrum und Schifffahrt sind nur auf Sommerbetrieb ausgerichtet", erklärt Geschäftsführer Thomas Caro. In dem Winterhalbjahr biete das Landschaftsschutzgebiet mit seinen landschaftlichen Reizen ideale Bedingungen für erholsame Wanderungen. "Mit der Saison 2015 sind wir ganz zufrieden, die Besucherzahlen bewegen sich auf dem Niveau des Vorjahres und das trotz Straßenbau und Jahrhundertsommer. Unter dem Aspekt, dass der Umsatz von 2013 zu 2014 um 22 Prozent gesteigert werden konnte, war unser erklärtes Ziel, das hohe Niveau zu halten", führt Caro aus und verweist auf eine ganze Reihe von Zugpferden. So hat die Seebühne einen absoluten Besucherrekord verzeichnet, das Pfingstfest mit seinen vielfältigen Aktivitäten, das Talsperrenfest, aber auch die anderen Veranstaltungen am Besucherzentrum fanden großen Zuspruch. Zudem hat der Zweckverband in den Umbau des Kassenhauses in Kriebstein, in Rasenmähtechnik und Kassensoftware investiert. In Komplettierungsmaßnahmen an der Seebühne flossen 78.000 Euro. Für 2016 sind nur einige kleinere Investitionen vorgesehen. "Hier gilt es eher abzuwarten wie die Entscheidung zum weiteren Straßenbau und zur Staupegelabsenkung ausfällt. Für beide Maßnahmen liegen uns leider noch keine detaillierten Angaben vor. Die Auswirkungen auf den Talsperrenbetrieb können erst beziffert werden, wenn konkrete Zeitfenster für die Maßnahmen vorliegen. Es ist ein gravierender Unterschied, ob zum Beispiel von Oktober bis April gebaut wird, oder von April bis September", erklärt der Talsperrenchef.