Rund ums Schlafen und Träumen

Schlafmuseum Neu in Freiberg

Freiberg. 

Was ist Schlaf? Wie schlief und schläft der Mensch? Worauf und womit? Woher kommen Schlafstörungen, Alpträume, Schnarchen? Es ist gar nicht verkehrt, sich diese Fragen zu stellen, und Antworten bekommt man seit dieser Woche, in der das "Betten- und Schlafmuseum" in den Räumen eines Betten-Geschäftes in der Bahnhofstraße eröffnete. Über ein Jahr hat Initiator Thomas Uhlmann an dieser Ausstellung gearbeitet, alle Texte auf den zahlreichen Tafeln selbst recherchiert und geschrieben, Exponate zusammengetragen, Modelle gebaut und einen Internetauftritt entworfen. "Die Idee dazu hatte ich aber schon vor 15 Jahren", erzählt er. Zu wenig sei bekannt, was vor allem Schlafstörungen angeht, und wie einfach sie manchmal zu beheben seien. "Ich möchte mit diesem Museum das Bewusstsein für den Schlaf und seine Wichtigkeit wachrütteln", sagt Thomas Uhlmann und schmunzelt über die Gegenläufigkeit seiner Worte. Neben den vielen Schautafeln gibt es eine großartige Sammlung von Bettwärmern zu sehen, von denen einige mehrere hundert Jahre alt sind. Auch die derzeit leichteste Daunendecke der Welt, die gerade einmal 100 Gramm Füllung hat, ist ausgestellt, ebenso der Nachbau eines altindischen Seilbettes von vor 800 Jahren. Ob die Geschichte des Sandmanns oder der Schlaf im Tierreich, die Evolution der Daunenfeder oder die richtige Schlafhaltung, es gibt scheinbar nichts, worauf es im Schlafmuseum keine Antwort gibt. Es ist es während der Öffnungszeiten zu besichtigen oder im Internet unter www.schlafmuseum.info.