Ruprecht und die Rennfahrer

Motorsport Kein Motorenlärm unterm Weihnachtsbaum

Weihnachten steht vor der Tür. Nun ist auch im gesamten Motorrennsport-Betrieb Ruhe eingezogen. Die Piloten aus unserer Region von den sechsjährigen Pocket-Bikern bis hin zu den schon etwas betagten Kämpen, die in den großen Klassen von der Weltmeisterschaft der Junioren über die Europameisterschaft bis hin zur Internationalen Deutschen Motorrad Meisterschaft (IDM) unterwegs waren, freuen sich auf die besinnliche Zeit zu Weihnachten mit ihren Familien.

Philipp Kastl, der Zehnjährige aus Neukirchen, wird Deutscher Pocket-Bike-Champion und der Lunzenauer Freddie Heinrich (10) feiert in Lunzenau seinen Titel im Mini-Bike-Nachwuchs wie auch der Meister in der größeren Klasse Nicolas Czyba aus Oelsnitz vom AMC und ADAC Leistungszentrum. Max Kappler, der Oberlungwitzer wie auch Max Enderlein (Hohenstein-Ernstthal) und Didier Grams aus Limbach-Oberfohna gehören alle in den illustren Kreis der Starter vom Sachsenring wie auch Lokalkollege Arnaud Friedrich schauen schon zufrieden auf den Weihnachtsbaum, obwohl nicht alle Blütenträume in dieser Saison reiften. Ebenfalls aus Limbach-Oberfrohna war Sarah Heide in der Supersport der IDM unterwegs und konnte mit ihrer Suzuki 600 der Männerdomäne oft die Fersen zeigen.

Im ADAC Junior Cup machten zwei Spezialisten vom AMC Sachsenring von sich reden machten. Toni Erhard, Zweiter dieser Meisterschaft, fährt im deutschen Kiefer-Team 2016 in der Nord-Europameisterschaft der Klasse Moto3 und sein Clubkollege (Dritter im Junior Cup) steigt in den Yamaha Cup ein. Das ADAC Sachsen Leistungszentrum hatte mit Paul Fröde und Joshua Bauer noch zwei Eisen in Spanien im Feuer und Kevin Orgis gewinnt den internationalen 250 Moriwaki Cup und wird Teamkollege von Toni Erhard wie auch Kevins Bruder Leon. Mit vielen dieser jungen Burschen gibt es ein Wiedersehen zum Grand Prix auf dem Sachsenring (15.-17.Juli) in den verschiedenen Rahmenrennen. Aber vorerst warten alle auf ihren Weihnachtsmann.