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Sachsen

Sachsenring-Hitze-Nachschlag

Gelungen Sportprogramm und Organisation perfekt

Rund 12.000 Besucher fanden den Weg zum Sachsenring - gleich viele wie eine Woche zuvor, als man sich an traditionsträchtiger Strecke zum Sächsischen Verkehrssicherheitstag traf. Gelohnt hat sich der Besuch an diesem Rennwochenende auf alle Fälle. Parkplätze, Versorgung der Fans und natürlich der Sport brachte für viele noch zusätzliche Betriebstemperaturen, denn das Thermometer zeigte in der Boxengasse kurz vor dem Start zum Hauptrennen - der ADAC GT Masters - 38 Grad im Schatten an.

Und so konnte man einmal den Hut ziehen vor denen, die dann im Cockpit ihrer Sportwagen mit 60 Grad ihren Spaß hatten, wie das der Plauener Philip Geipel, in seinem Audi R8 LMS ultra mit über 500 PS, treffend formulierte und mit seiner Schweizer-Pilotin Rahel Frey noch glücklich war, dass zum zweiten Rennen nach furioser Aufholjagd und bester Sachsenring-Kenntnis noch Platz sieben erkämpfen konnte. "Du kommst dir vor, als stiege man aus einer Badewanne", meinte der 28-jährige Vogtländer nach 30 Minuten Rennfahrt.

Auch Steve Kirsch, der neue PROCAR-Meister jagte seinen Mini-Cooper um die Ecken des Sachsenrings. "Ich hatte gut 60 Grad unter meiner Mütze und tippte auf den Helm, unter dem der Schweiß in Rinnsalen floss. Der erfahrene Albert von Thurn und Taxis stieg erst im letzten Moment in seinem 550 PS-Lamborghini und "verkroch" sich im geringen Schatten an der Leitplanke mit Mütze ohne Helm. "Hier hast du aber auch noch Betriebstemperaturen, die reichen einfach", schmunzelte der Regensburger. "Trotzdem waren es schöne Stunden am Sachsenring - wir kommen jedes Jahr zu den Autorennen", meinte Kurt Wienhold aus Schwarzenberg, der mit Frau und seinen beiden Söhnen dabei war. "Anerkennung an die Arbeit der Streckenposten - zwölf Stunden Dienst - das verlangt alles", urteilte der 51-Jährige und freut sich schon auf das nächste Jahr.



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