"Salon á trois" - Nach zehn Jahren ist jetzt Schluss

Vernissage Abschiedsausstellung der Künstler auf Augustusburg

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Cornelia Zabinski, Harald Hellmich und Simone Mende (v.l.) hatten viel Spaß bei der Vernissage. Foto: Ulli Schubert

Augustusburg. Sie zeigten sich bestens gelaunt zur Eröffnung ihrer gemeinsamen Abschiedsausstellung in der Turmgalerie des Schlosses Augustusburg. Cornelia Zabinski, Simone Mende und Harald Hellmich gehen ja auch nicht im Streit auseinander. Die Zeit des regelmäßigen gemeinsamen Schaffens ist nach zehn Jahren einfach zu Ende gegangen. Das Künstler-Trio "Salon á trois" sagt als solches adieu, die Freundschaft bleibt, und weiter gearbeitet wird sowieso.

Gedanken und Gefühle spiegeln sich in den Gemälden

Harald Hellmich aus Reichenbach reibt sich an den Geschehnissen der Zeit, ihn lässt nicht kalt, was da passiert in der Welt ringsum, was zum Beispiel in den Ölbildern "Flucht" und "Lebenräume" deutlich zum Ausdruck kommt. Und wenn man dann erst die "Endstation" erreicht hat...

Cornelia Zabinski, mittlerweile in Chemnitz zu Hause, hat sich andere Räume eröffnet, die des Waldes nämlich. Simone Mende aus Braunsdorf setzt sich in ihren Assemblagen besonders mit den Themen Vergänglichkeit und Veränderung auseinander. Auch sie wünscht sich Licht in der Dunkelheit.

Großer Andrang zur Eröffnung

Bemerkenswerter Andrang mit gut 50 Gästen herrschte zur Vernissage, bei der Bildermacher Lichtblau die Geschichte "Das Lied der Sphinx" aus seinem selbst verfassten Märchen-Hausschatz vortrug. Der Ausstellung, die bis zum 16. Juli täglich von 9.30 bis 18 Uhr zu sehen ist, sind noch viele Betrachter zu wünschen.