Sammler stellen gemeinsam aus

Weihnachtsausstellung Im Esche-Museum warten "Raritäten"

Noch nie lag vom Weihnachtsmarkt ein Abstecher in das Esche-Museum so nah: Da durch die umfangreichen Straßen-Baumaßnahmen die Buden in Richtung Sachsenstraße "gewandert" sind, kann man den Ausflug in die Innenstadt gleich mit einem Museumsbesuch verbinden. Am Samstag wird dort zusätzlich zu Dauer- und Sonderausstellung einmal mehr die Kreativwerkstadt geöffnet, in der man bunte Lampions fertigen kann. Von dort aus ist es dann nur noch ein Stockwerk bis zu den "Sternstunden der DDR-Modelleisenbahn", die man täglich außer Montag von 14 bis 17 Uhr begutachten kann. Da die letzte Schau von Wolfgang Ziemert, die er gemeinsam mit Stefan Gärtner ausgerichtet hatte, ein Publikumsrenner gewesen war, setzt man nun einmal mehr auf das beliebte Thema: "Insgesamt sind 13 verschiedene Leihgeber in die Schau involviert", erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, der zum siebten Mal im Museum ausstellt. "Der älteste ist der 90-jährige Karl-Heinz Brust, der vielen Sammlern ein Begriff sein wird." Neben seltenen TeMos-Gebäuden gibt es auch Raritäten von PiCo zu sehen, die später unter abgewandeltem Namen in Sonneberg produzierten. "Seit acht Jahren gibt es eine lose Gruppe von DDR-Modellbahnsammlern", so Ziemert. "Durch unsere jährlichen Treffen und die daraus resultierenden Fakten wird solch eine seltene Schau wie diese überhaupt erst realisierbar."