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Sanierung kann beginnen

Bethlehemstift Das "Waldhaus" wird modernisiert - Platz für 24 Gästebetten

Das historische "Waldhaus" im Gelände des Hohenstein-Ernstthaler Bethlehemstiftes kann grundhaft saniert werden. Christine Clauß, sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, übergab kürzlich den Zuwendungsbescheid für Fördermittel in Höhe von reichlich 600.000 Euro. Das Diakoniewerk Westsachsen als Träger plant zudem fast 270.000 Euro an Eigenmitteln ein. "Es ist ein wirkliches tolles Ensemble hier", sagte Christine Clauß über das Gelände des Bethlehemstiftes, zu dem neben dem Altenpflegeheim "Haus Jahreszeiten" auch das Gästehaus mit mehreren Gebäuden gehört. Insgesamt stehen hier 82 Betten sowie Mehrzweck- und Seminarräume zur Verfügung. Die Ministerin war hier selbst in der Vergangenheit schon Gast. Sie lobte vor allem den Dienst und Einsatz für bedürftige Menschen, der hier mit einer langen Tradition geleistet wird.

Im "Waldhaus", das 1906 errichtet wurde, sollen Bedingungen geschaffen werden, die den heutigen Ansprüchen genügen. Mit der Bereitstellung der Fördermittel, die für die Jahr 2014 und 2015 zur Verfügung stehen, kann das Ausschreibungsverfahren beginnen. Entkernung, Trockenlegung und Arbeiten am Dach sind die ersten Schritte. Im August sollen die Arbeiten dann richtig anlaufen. Angestrebt wird, dass Handwerksbetriebe aus der Region in Herbst und Winter die Möglichkeit bekommen, in der Schlechtwetterphase Aufträge in Inneren des Gebäudes abzuarbeiten.

Insgesamt soll das "Waldhaus", das vor allem bei Familien und Reisegruppen, unter anderem auch mit Behinderten, beliebt ist, in Zukunft Platz für 24 Gäste bieten. "Wir planen die Sanierung schon seit vier Jahren", so Traugott Kemmesies, Geschäftsführer des Diakoniewerkes Westsachsen, der froh über die Bewilligigung der Fördergelder ist. Schon bald, so hofft er, kann das Gebäude dann in neuem Glanz erstrahlen.