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Schäden werden sukzessive behoben

Hochwasser Straßenbau in diesem Jahr

Oederan. 

Das Hochwasser vom Juni hat im Landkreis Mittelsachsen einen Schaden in Höhe von 20,7 Millionen Euro am Eigentum des Landkreises verursacht. Das konstatierte die Behörde zum Jahresende. Die 53 Städte und Kommunen verzeichneten zudem 1.200 Schäden in Höhe von 161,1 Millionen Euro. Da nehmen sich die rund 2,5 Millionen Euro, die das Juni-Hochwasser in Oederan und den Ortsteilen anrichtete, relativ bescheiden aus. Mittlerweile sind 20 Maßnahmen im Wiederaufbauplan Hochwasserschäden von der Landesregierung bestätigt, mit deren Realisierung in diesem Jahr begonnen wird. Dazu gehören beispielsweise die dringend erforderliche Sanierung der Hohenfichtener Straße im Ortsteil Lößnitztal, wo das Hochwasser die halbe Fahrbahn weggerissen hat, und der Neubau der eingebrochenen Brücke am Schulweg im Ortsteil Frankenstein, wo vorerst ein Provisorium geschaffen wurde.

Insgesamt sind für 2014 sieben Maßnahmen bestätigt, wozu die Instandsetzung der Straße zur Kemnitz in Wingendorf ebenso gehört wie auch die Gewässersanierung des Dorfbaches in Ortsteil Kirchbach. Im Jahr 2015 stehen fünf Maßnahmen im Plan, darunter der Ersatzneubau eines Durchlasses in der Thielegasse in Görbersdorf. Acht weitere Maßnahmen stehen gar erst 2016 im Plan. Dabei handelt es sich vorwiegend um die Sanierung verschiedener Gewässer in mehreren Ortsteilen. Dazu gehören beispielsweise der Hetzbach in Breitenau, der Nähfadenteich in Oederan und die Teiche am Kleinen Erlsberg in Börnichen.