Schön kuschlig warm am Schmiedefeuer

Miniaturpark Im Oederaner Klein-Erzgebirge wird an einem molligen Fleckchen gebastelt

Oederan. Wer annimmt, dass mit dem Saisonabschluss Ruhe im Klein-Erzgebirge eingekehrt sei, der irrt. Zum einen sind die Reinigung und der Transport der meisten Objekte ins Winterquartier noch längst nicht abgeschlossen, zum anderen wird gleich gegenüber dem Kiosk fleißig gewerkelt. Sukzessive wachsen dort drei Mauern aus Naturstein und Ziegeln in die Höhe. "Wir bauen hier nach althergebrachter Weise: Der Stein, der passt, kommt drauf." Der im Straßenhoch- und -tiefbau versierte Peter Neubert lacht, als er das sagt. Wo bis vor kurzem noch Tische und Stühle unter einer Art Carport standen, entsteht eine alte Schmiede. Geschäftsführer Horst Drichelt erklärt: "Natürlich gab es hier an dieser Stelle im Stadtpark früher keine Schmiede, aber wir wollten gern einen Ort haben, an dem man sich aufwärmen kann und der ins Gesamtbild unserer Anlage passt. Wo könnte das besser möglich und schöner sein als an einem Schmiedefeuer?"

Bis es soweit ist, gilt es aber erst einmal die Wände komplett hochzuziehen und die Blindfenster einzusetzen. Zudem ist ein Dach geplant, das bis über den Kiosk reichen soll. Eine erste Probe soll die Schmiede zu den "Glanzlichtern" bestehen. Die finden in diesem Jahr jedoch nicht nur an den Adventswochenenden statt, sondern auch am jeweiligen Freitag zuvor. Allerdings wird dann noch kein Schmiedefeuer lodern. "Wir werden wohl zunächst einen Ofen reinstellen. Die Firma Emele will uns gern dabei helfen", so Horst Drichelt. Das Programm für den Adventszauber im Miniaturpark steht natürlich längst in groben Zügen. Neu wird in diesem Jahr ein großer Schwibbogen sein. Natürlich wird ebenso die vereinseigene Pyramide im Lichterglanz erstrahlen. Wichtig ist der Termin vor allem für die Kinder: In einen Briefkasten können Wunschzettel eingeworfen werden. "Wir werden diese in hoher Qualität zustellen", verspricht Horst Drichelt.