Schachspielerinnen des SV Grün-Weiß Niederwiesa steigen auf

Schach Die Damen haben es in die 2. Bundesliga geschafft

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Die Schach-Damen des SV Grün-Weiß Niederwiesa (hinten v. l. Kerstin Arnhold, Sabine Schiffer, v. v. l. Steffi Arnhold, Martina Nobis) spielen ab der kommenden Saison wieder in der 2. Bundesliga. Foto Knut Berger

Niederwiesa. Die Fuß- und Handballer des SV Grün-Weiß Niederwiesa nehmen regelmäßig am Punktspielbetrieb teil. Doch von der Liga, in der die Schachspielerinnen des Vereins künftig ihre Figuren schieben, können diese Mannschaftssportler nur träumen. Denn das Team geht kommenden Saison wieder in der 2. Bundesliga auf Punktejagd.

Keine gemeinsamen Trainingstage

Mit einem 3:1-Heimsieg gegen die SG Grün-Weiß Dresden machten Kerstin Arnhold, Martina Nobis, Steffi Arnhold und Sabine Schiffer die Meisterschaft in der Regionalliga Ost und damit den Aufstieg perfekt. "Die Saison lief für uns sehr gut", sagte Martina Nobis. Viermal gingen die Niederwiesaer Damen als Siegerinnen von den Brettern, einmal spielten sie unentschieden. Während der Saison kamen auch Ulrike Kindt, Gabriele Homilius, Ljubov Orlova und Anna Nobis zum Einsatz.

Dieser Kader bleibt zusammen, und das ist auch wichtig. Denn während in der Regionalliga vier Damen pro Spieltag zum Einsatz kamen, sind es jetzt in der 2. Bundesliga jeweils sechs. Gemeinsame Trainingstage wird es wegen der örtlichen Trennung nicht geben, so sind Kerstin Arnhold und Steffi Arnhold zum Beispiel in Bautzen zu Hause.

Aufstieg ist eine Rückkehr

So stehe insbesondere das individuelle Üben und Analysieren im Vordergrund. "Wir werden unser Aufstiegsrecht auf jeden Fall wahrnehmen und alles versuchen, die Klasse zu halten", blickt Martina Nobis voraus.

Für Niederwiesa stellt der Aufstieg eine Rückkehr dar. Denn die Denksportlerinnen schoben schon in dieser Liga die Figuren, waren dann sogar in der 1. Bundesliga aktiv. "Dann sind wir aber zweimal hintereinander abgestiegen und fanden uns im vergangenen Sommer plötzlich in der Regionalliga wieder. Aber ich denke, die 2. Bundesliga ist jetzt für uns machbar", sagte Martina Nobis.