Schillings Skizzen: Endlich in der Heimat

Historie Skizzenbücher nach Mittweida umgelagert

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Johannes Schilling Grafik: Museum "Alte Pfarrhäuser"

Mittweida. Vor einigen Tagen veröffentlichte der BLICK einen Beitrag über die beiden Skizzenbücher des in Mittweida geborenen Bildhauers Johannes Schilling (1828 bis 1910), der noch zu Lebzeiten erster Ehrenbürger Mittweidas wurde.

In Ergänzung des Beitrages präzisierte Helmuth Baron von Schilling in einem Brief den Artikel noch. So teilte er unter anderem mit: "Ich war seinerzeit dabei, als der Verband des Hauses Schilling 1996 die 1.087 Zeichnungen des Bildhauers als Dauerleihgabe an das Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlung in Dresden übergab".

Weiter heißt es: "Dank der Initiative des damaligen Museumsleiters Heiko Weber und der freundschaftlichen Zusammenarbeit mit ihm konnte 2005 das Johannes-Schilling-Haus eröffnet werden. Mir wurde klar, dass die Zeichnungen nach Mittweida gehören".

Weber gelang es schließlich, den Leiter des Kupferstichkabinetts von der Notwendigkeit der Umlagerung nach Mittweida zu überzeugen. "Dafür ist der Verband des Hauses Schilling und ich als Vorsitzender Herrn Weber sehr dankbar", so von Schilling.