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Vogtland

Schlauchbootrennen im Peniger Freibad

Wettbewerb Feuerwehrverein übergab Spenden an Brandopfer

Beim 19. Schlauchbootrennen der Peniger Feuerwehr und Feuerwehrverein gewann die Mannschaft aus Lunzenau souverän vor dem Titelverteidiger aus Chursdorf. Auf dem dritten Platz landeten die Feuerwehrleute aus Steudten. Bei den Frauen siegte Wüstenbrand vor Königsfeld und Penig. Zehn Jugendmannschaften zeigten ebenfalls ihre Geschicklichkeit beim Schlauchbootfahren und Abfüllen von Wasser in eine Tonne. Dabei waren ebenfalls die Wüstenbrander schneller als die Wolkenburger und Peniger. Mit acht Erwachsenen und acht Kindern traten die Feuerwehrleute aus dem benachbarten Rathendorf mit vier Mannschaften erstmals an, konnten aber nicht im Kampf um vordere Plätze eingreifen. "Im Vordergrund stehen Spaß und Gaudi sowie Kameradschaftspflege. Trainiert haben wir im Vorfeld nicht", sagt Trainer Hartmut Weiske, der mit seinen aktiven Leuten erst 2.30 Uhr von einem Brand in Narsdorf ins Depot zurückgekehrt war. "Wir waren schnell zu Hause frühstücken und haben uns dann auf den Weg nach Penig gemacht", so Weiske, der durch die enge kreisübergreifende Zusammenarbeit mit Obergräfenhain zum Wettbewerb eine Einladung erhielt. In ihrem besonderen Outfit fielen die Mitglieder des Peniger Faschingsclubs auf, die zwar mit Spaß und guter Laune ins Schlauchboot stiegen aber dennoch ehrgeizig an die Sache heran gingen. Dass es am Ende nur ein zehnter Platz wurde, sahen die Jecken eher gelassen. Nach dem Rennen der 34 Mannschaften war die Siegerehrung im Feuerwehrdepot. "Außerdem überreichten wir den zwei Familien deren Wohnungen im Mai auf der Brückenstraße brannten die gesammelten Spendengelder.

Sie freuten sich sehr über insgesamt 954 Euro. Sachspenden hatten sie bereits erhalten", berichtete Claudia Weber vom Feuerwehrverein.



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