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Schloss-Sanierung: Erster Bauabschnitt bis Mitte April

Interview mit Eigenbetriebs-Leiterin Sylvina Schwarzenberger

Waldenburg. 

Im Residenzschloss der Töpferstadt geben sich die Handwerker die Klinke in die Hand. Im Oktober 2013 hat der erste Bauabschnitt für den Innenausbau begonnen. Holger Frenzel sprach mit Sylvina Schwarzenberger, Leiterin des Eigenbetriebes Zentrales Immobilienmanagement (ZIM) des Landkreises Zwickau, über den Baufortschritt.

Welche Vorhaben werden im ersten Bauabschnitt realisiert?

Im Kellergeschoss entstehen Garderobe, Empfang, Toiletten und Schließfächer. Der Bereich soll sich zur ersten Anlaufstelle für Besucher, die in das Schloss kommen, entwickeln. Zudem lassen wir sieben Wohn- und Arbeitsräume der Fürsten in einem Zustand, wie sie im Jahr 1912 waren, wieder herrichten.

Können der Zeit- und der Kostenplan eingehalten werden?

Ja. Die Arbeiten sollen planmäßig Mitte April abgeschlossen werden. Die Firmen, die hier zum Einsatz kommen, haben ein unheimliches Feeling für das Schloss entwickelt. Die Kosten-Obergrenze von 1,3 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt kann ebenfalls eingehalten werden.

Wie geht es in den nächsten Jahren mit dem Innenausbau weiter?

Wir haben weitere Fördermittelanträge für Zuschüsse aus dem Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz" gestellt. Für den zweiten Bauabschnitt benötigen wir 2,3 Millionen Euro. Die dritte Etappe kostet 2,4 Millionen Euro. Wir rechnen noch in diesem Jahr mit Entscheidungen zur Bewilligung der Fördermittel. Die Entwurfsplanungen sind fertig. Wenn wir die Zuschüsse bekommen, sollen eine Sanierungsvereinbarung mit der Stadt Waldenburg abgeschlossen und die Arbeiten ausgeschrieben werden.