Schluss mit beschlagenen Fenstern

Praktisch Fensterheizung einbauen: Kondenswasser und Schimmel verhindern

Kaum sinken die Temperaturen, sind sie wieder da: feine Wassertröpfchen an den Fenstern. Beschlagene Scheiben im Haus sind keineswegs nur ein optisches Ärgernis, die Feuchtigkeits-Ansammlung kann zugleich die Bildung von Schimmel fördern. Große Temperaturunterschiede zwischen Innen und Außen verursachen das Kondenswasser - und selbst regelmäßiges Lüften und Heizen beseitigen das Problem meist nicht. "Unternimmt man nichts, kann die Feuchtigkeit die Lebensdauer der Fenster beeinträchtigen oder, wenn das Wasser herabläuft, auch die Bausubstanz schädigen", warnt Bauen-Wohnen-Experte Johannes Neisinger vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Für klare Sicht und einen dauerhaften Schutz können Fensterheizungen sorgen.

Ein dünnes Heizelement, das optisch kaum wahrnehmbar ist, wird dazu um den Randbereich des Fensters geklebt. Mit Strom versorgt, erwärmen die Elemente den Fensterrand, und zwar über den Taupunkt hinaus. Somit kann Kondenswasser erst gar nicht entstehen. Ein weiterer positiver Effekt des Fensterheizsystems: Durch die Erwärmung im Glasrand strahlt die Wärme von der Glasfläche in den Raum und unterstützt somit ein behagliches Wohnklima.

Die Nachrüstung der Fensterheizung ist denkbar einfach: Sie benötigt lediglich den üblichen Haushaltsstrom aus der Steckdose. Heimwerker können das System mühelos selbst installieren. Das System stellt zudem eine bequeme und energiesparende Lösung dar: Die Steuerung erfolgt über ein Thermostat, sodass sich die Fensterheizung entsprechend der Scheiben-Temperatur automatisch ein- und ausschaltet.