Schneegestöber gab es nur mit Tricks

Feste Weihnachtsmänner hatten viel zu tun - Neuerungen beim Pyramidenfest kommen gut an

Am dritten Adventswochenende wurde in der Region noch einmal kräftig Weihnachtsmarktstimmung verbreitet, wobei es nicht nur Altbewährtes, sondern auch Neues zu entdecken gab. In Hohenstein-Ernstthal, wo am Samstag und Sonntag gefeiert wurde, gab es am Altmarkt erstmals den "Nordpol" als Veranstaltungsbereich mit Theater und kleinen Aktionen für Kinder. Genau wie in den vergangenen Jahren drängten sich aber auch auf dem Altmarkt, im Rathaus oder denn Innenstadtstraßen viele Gäste. Nicht nur in den Marktbuden gab es vielseitige Angebote, sondern auch in den Geschäften, die an beiden Weihnachtsmarkttagen geöffnet waren. "Insgesamt war es aus meiner Sicht ein gelungenes Weihnachtsmarktwochenende", sagt Marion Tischendorf, Vorsitzende des Gewerbevereins und Inhaberin von "Sport Tischy". Nur etwas mehr Winter hätte sie sich gewünscht, egal ob für den Weihnachtsmarkt oder das Geschäft mit Winterkleidung und Skisausrüstungen.Ein wenig Schneegestöber gab es am Sonntag zumindest zeitweise beim Gersdorfer Pyramidenfest. Hier waren die Jungs der Mofa-Gang "Ridin Crocs" erstmals mit ihrem Stand zu Gast, von dem dank maschineller Unterstützung auf dem Dach Schaumflocken gepustet wurden. Neu war auch, dass neben der Hessenmühle auf dem Parkplatz am Volkspark Buden aufgebaut wurden und auch die kleine Dampfeisenbahn ihre Runden drehte. Der Standort, der als Ausweichlösung aufgrund der Bauarbeiten am Markt genutzt wurde, könnte durchaus auch in Zukunft in Betracht gezogen werden. Am kommenden Wochenende gibt es noch die Hirtenweihnacht in Hermsdorf, die am Samstag gegen 16.30 Uhr auf dem Spielplatz der Landeskirchlichen Gemeinschaft beginnt.