Schnelles Internet für Flöha bis Jahresende

Internet Telekom verlegt 14 Kilometer Glasfaserkabel in der Region

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Oberbürgermeister Volker Holuscha (r.) und Hendrik König unterzeichneten einen Patenschaftsvertrag. Foto: Ulli Schubert

Flöha. Bis zum Ende des Jahres soll der Großteil aller Haushalte in Flöha und dem Ortsteil Falkenau vom schnellen Internet partizipieren. "Bei rund 80 Prozent der Haushalte wird eine Bandbreite von 80 bis 100 MBit/s möglich sein", versicherte am Freitag Hendrik König, Regionalmanager der Deutschen Telekom, bei der Unterzeichnung eines Patenschaftsvertrags mit der Stadt Flöha. Oberbürgermeister Volker Holuscha sprach von "einem ersten großen Schritt in die digitale Gesellschaft".

Vectoring soll die Lösung sein

Erreichen will die Telekom das ehrgeizige Ziel mithilfe des sogenannten Vectorings. Dabei wird auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler das bisherige Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt, was erheblich höhere Übertragungsmöglichkeiten bietet.

In Flöha und Falkenau werden 31 Verteilerkästen technisch aufgerüstet. Je weiter ein Haushalt vom Verteilerkasten entfernt ist, umso so geringer wird Übertragungsgeschwindigkeit. Insgesamt müssen im Stadtgebiet 14 Kilometer Glasfaserkabel verlegt werden, für etwa einen Kilometer sind Tiefbauarbeiten notwendig. Davon betreffen allein 850 Meter die Dresdner Straße im Gebiet des Pomselberges, wobei die Arbeiten im Bereich des Fußweges stattfinden sollen.

Keine Kosten für die Stadt

Der Glasfaserausbau wird von der Telekom eigenwirtschaftlich ausgeführt, das heißt ohne Fördermittel, und auch der Stadt Flöha entstehen keine Kosten. Hendrik König stellte bereits jetzt das Super-Vectoring in Aussicht, das noch höhere Übertragungsraten ermöglicht. Indes wird für das Gewerbegebiet Falkenau noch eine gesonderte Lösung für ein schnelles Internet gesucht.