Schönerstadt gewinnt Dorf-Wettbewerb

Preisw Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" in Mittweida ausgewertet

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Die Teilnehmer des Kreiswettbewerbs bei der Auszeichnungsfeier. Der von Kirstin Gottwald gestaltete Schiefer für die Gewinner aus Schönerstadt soll an der Glockenturmschule seinen Platz finden. Foto: Ulli Schubert

Mittweida. Mit drei Punkten Vorsprung siegte Schönerstadt beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" vor seinen Mitbewerbern Neukirchen/Steinbach und Breitenborn/Wittgendorf, die sogar nur ein Punkt trennte. Das Ergebnis macht deutlich, dass es sich bei der Aussage von Jury und Landrat, dass alle drei Orte lebens- und liebenswerte Dörfer sind, um keine Floskel handelt.

Ortsvorsteherin Susann Leithoff, ihr Stellvertreter Uwe Klöden und Claudia Rothe vertraten den Oederaner Ortsteil bei der Auszeichnungsfeier am Freitag in der Sparkasse Mittweida. Bürgermeister Steffen Schneider stärkte der kleinen Delegation den Rücken und durfte sich letztlich mit ihr freuen.

Schönerstadt ist kreativ, sucht und findet Lösungen und das zeichnet diesen Ort aus, urteilte die Jury. "Weil der Kindergarten wegziehen musste, wurden neue Formen gefunden, die die Kinder des Ortes zusammen bringen. Sport, Bewegung, gemeinsames Erleben und Feiern haben in Schönerstadt einen hohen Stellenwert und sind Tradition. Dabei werden alle Generationen eingebunden."

In Neukirchen/Steinbach konnte die Jury Beispiele sehen, wie das Dorf und seine Akteure mit ganz eigener Kraft Neues hervorbringen und zukunftsorientiert leben. "Die Stärken sind in der wirtschaftlichen Entwicklung zu sehen, die magnetisierend wirkt.

Mit über 60 Firmen und Gewerbetreibenden, einer funktionierenden Nahversorgung, der Grundschule, einer starken Feuerwehr und einer kreativen Kirchgemeinde, zwei Reitvereinen und Hobbyreitern sowie vielfältigen Initiativen, die das Dorfleben im Laufe des Jahres bereichern, kann sich der Ort sehen lassen."

Schönerstadt wird nun den Landkreis Mittelsachsen beim Landeswettbewerb im Freistaat vertreten, wobei es das Dorf mit zwölf Kontrahenten zu tun bekommen wird.