Schokolade als Botschafterin: So wirbt die TU Bergakademie Freiberg für fairen Handel

Bei der SchokoladenFairkostung in der Neuen Mensa probierten Studierende und Mitarbeitende verschiedene Sorten und wählten ihren Favoriten für die künftige TUBAF-Schokolade.

Freiberg

Bei einer SchokoladenFairkostung auf dem Campus der TU Bergakademie Freiberg durften Studierende und Mitarbeitende verschiedene Schokoladensorten probieren.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Im Foyer der Neuen Mensa wurde es am 16. Juni süß, fair und zugleich sehr bewusst. Die TU Bergakademie Freiberg hatte zur SchokoladenFairkostung eingeladen und damit einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Fairtrade University sichtbar gemacht.

Rund zehn verschiedene Schokoladensorten lagen zur Auswahl bereit. Gekostet wurde mit Neugier, verglichen wurde mit Sorgfalt und abgestimmt wurde auf besonders charmante Weise.

Wer seine Favoriten gefunden hatte, durfte für die zwei schmackhaftesten Sorten jeweils eine Kaffeebohne in die dafür vorgesehene Dose werfen.

Das leckerste Dessert der Woche

Gerade diese einfache Form der Beteiligung machte die Aktion so lebendig. Studierende, Professorinnen, Professoren und Mitarbeitende kamen ins Gespräch, probierten, überlegten und entschieden gemeinsam, welche fair gehandelte Schokolade künftig als offizielle TUBAF-Schokolade angeboten und als Merchandising Artikel der Universität genutzt werden könnte.

Beeindruckend war, mit welcher Freude und Offenheit das Angebot angenommen wurde.

Die kleinen Schokoladenstückchen wurden nicht nur genossen, sondern auch als Anlass verstanden, über fairen Handel, globale Verantwortung und bewussten Konsum nachzudenken.

Ein süßer Schritt zur Fairtrade University

Auch die Hochschulleitung zeigte Interesse an der Aktion. Rektorin Prof. Dr. Jutta Emes, Prof. Dr. Karina Sopp, Prorektorin für Nachhaltigkeit und Entrepreneurship, sowie Prof. Dr. Martin Bertau, Prorektor für Forschung und Transfer, kamen zur Verkostung. Aus der FairTrade Town-Steuerungsgruppe waren unter anderem Christian Möls, Christian Mädler Juangxue Liu und Naima Bouzoubaa dabei.

Die Universität möchte mit solchen Aktionen fair gehandelte Produkte auf dem Campus sichtbarer machen. Schon heute gibt es im Unishop zertifizierte Textilien, während Mensa und Cafeteria fair gehandelten Kaffee, Kakao, Tee und Schokolade anbieten.

Die Verkostung zeigte auf sympathische Weise, dass Nachhaltigkeit nicht trocken sein muss. Manchmal beginnt sie mit einem Stück Schokolade.

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