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Sachsen

Schulanbau in Halsbrücke vollendet

Eröffnung Seit dieser Woche Unterricht

Halsbrücke. 

Halsbrücke. Die Freude ist den vier Herren anzusehen. Halsbrückes Bürgermeister Andreas Beger, der ehemalige Schulleiter Henning Oder, Gebäudeplaner Thomas Müller und der neue Schulleiter Stephan Wabnik (v.l.) feierten am vorigen Freitag gemeinsam mit Schülern, Lehrern und Bauarbeitern die Fertigstellung des neuen Anbaus an die Oberschule Halsbrücke. Das Altgebäude aus dem Jahr 1955 war in den letzten Jahren, trotz aller Zweckmäßigkeit, für die ansteigenden Schülerzahlen zu klein geworden, weshalb Unterricht teilweise schon in Containern stattfinden musste, was nun glücklicherweise der Vergangenheit angehört. Entstanden ist ein hochmoderner Bau, der mit seiner technischen Ausstattung zu punkten weiß. Die Erleichterung bei allen, die ihn nutzen werden, war allenthalben zu spüren.

Alle gaben ihr bestes

Es habe schon immer den Ansatz gegeben, zum Ende der Herbstferien mit diesem neuen Anbau an die Oberschule Halsbrücke fertig zu werden, sagte Halsbrückes Bürgermeister zur Einweihung des Gebäudes vergangene Woche und fügte halb scherzend hinzu: "In welchem Jahr allerdings, das blieb zunächst offen."

Nun ist es glücklicherweise 2020 geworden, nachdem im vergangenen Jahr die Bauarbeiten begonnen hatten. Über die Notwendigkeit des Anbaus gab es nie zwei Meiningen. Selbst der Gemeinderat hatte die Entscheidung dazu einstimmig im Juni 2018 getroffen. Dem ersten Spatenstich im Sommer 2019 und der Grundsteinlegung im September darauf folgte dann im März dieses Jahres das Richtfest, kurz vor dem ersten Lockdown, der ganz Deutschland in den Tiefschlaf zu schicken schien. Nicht jedoch die Arbeiter in Halsbrücke. Hier ging es weiter nach Plan und alle gaben dabei ihr Bestes, wie man zur Einweihungsfeier nicht müde wurde, zu betonen. Dabei war das Projekt für die Gemeinde ein finanzieller Kraftakt. Von 4,2 Millionen Euro Gesamtkosten waren lediglich40 Prozent Fördermittel. Den Rest, mehr als 2 Millionen Euro, brachte Halsbrücke selber auf.

Alle Räume sind hochmodern ausgestattet

Entstanden sind fünf Klassenräume und zwei Gruppenarbeitsräume, allesamt hochmodern ausgestattet. Vor allem die sechs interaktiven Tafeln dürften so manches Schülerherz hochschlagen lassen. Überhaupt hält die Digitalisierung in die Oberschule einen beeindruckenden Einzug. Allerdings fehlt noch das W-Lan. Dieses wird aber bald kommen, versichert der Pädagogische IT-Koordinator René Steinfeld. Zufrieden äußerte sich auch Henning Oder, bis zum Sommer Leiter der Oberschule, nun im Ruhestand. "Es wird eine neue Heimat für die Schüler werden", ist er sich sicher.