Schule bleibt bis zum Sommer eine Baustelle

Sanierung Arbeiten in Glauchau kosten rund 2,6 Millionen

Bei der Innensanierung der Rosarium-Grundschule in Glauchau müssen die Handwerker unter anderem Datenleitungen mit einer Gesamtlänge von elf Kilometern verlegen, 270 Lampen montieren und eine Fläche von 4.000 Quadratmetern malern. Diese Zahlen nennt Heike Joppe, stellvertretende Fachbereichsleiterin für Planen und Bauen im Rathaus. Die Bauarbeiten haben im Sommer begonnen. Sie dauern bis zum August 2013 an. Die Knirpse drücken derweil in der Sachsenallee-Grundschule und in der Erich-Weinert-Schule die Schulbank.

Die Kosten für die Sanierung und Erweiterung des Bildungsstandortes am Rosarium belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro. Der Hort-Neubau kostet rund 1,3 Millionen Euro. Die Stadt stemmt das Projekt ohne Fördermittel. Zudem läuft für 1,3 Millionen Euro die Innensanierung der Grundschule. Die Ausgaben tragen Stadt und Freistaat. Heike Joppe rechnet bei der Erneuerung der Plattenbauschule mit einem Kostenanstieg. "Sie könnten mit den Mitteln, die wir ursprünglich für die Containerlösung eingeplant hatten, abgedeckt werden", sagt Heike Joppe. Auf den Unterricht in Containern wurde verzichtet.

Der Baufortschritt klappt bisher reibungslos. Die Handwerker haben für den neuen Hortkomplex die Bodenplatte gegossen und die ersten Mauern hochgezogen. "Wenn die Temperaturen nicht unter 5 Grad Celsius fallen, haben wir angenehme Bedingungen zum Betonieren", weiß Joppe. Die Stadt schafft momentan die Voraussetzungen, damit künftig auch behinderte Kinder in der Einrichtung lernen können. Die Grundschule erhält deshalb breitere Türen und entsprechende Sanitäranlagen. Ein Aufzug wurde bereits installiert.