Schule erhält Anbau

Investitionen Eingeschossiger Sanitärtrakt kostet 290.000 Euro

Der Neubau eines Sanitärtraktes an der Altstädter Grundschule in Waldenburg befindet sich in Vorbereitung. Bürgermeister Bernd Pohlers (Freie Wähler) hat einen Fördermittelantrag für das Projekt eingereicht. Seine Hoffnung: Für das Bauvorhaben soll es eine 45-prozentige Förderung aus dem Schulhausbau-Programm geben. Damit müsste die Töpferstadt für den Anbau, der zwischen Alt- und Neubau entstehen soll, einen 55-prozentigen Eigenanteil stemmen. Die Kosten für einen eingeschossigen Sanitärtrakt beziffert Pohlers auf rund 290.000 Euro. Die Stadträte haben ihn aber aufgefordert, auch die Ausgaben für einen zweigeschossigen Anbau untersuchen zu lassen. Dann könnte neben Toiletten und Garderoben auch noch ein neuer Mehrzweckraum entstehen.

Die Mitglieder des Stadtrates haben zur Debatte in der vergangenen Woche keine konkreten Zahlen zum Raumbedarf und zur Schülerentwicklung erhalten. Dabei muss sich die Töpferstadt mit der Bildungseinrichtung auf keinen Fall verstecken. In der Schule lernen momentan 126 Mädchen und Jungen. Zum Vergleich: Im Schuljahr 2011/12 büffelten noch 113 Erst- bis Viertklässler im Haus. Schulleiterin Katrin Maywald geht davon aus, dass der Aufwärtstrend bei den Schülerzahlen anhalten wird. Die Einrichtung verfügt über sechs Klassenzimmer und ein Musikzimmer. "Im Förder- und im Werkunterricht teilen wir die Klassen teilweise in bis zu drei Gruppen auf. Dann müssen wir momentan auch in den Speiseraum ausweichen", informiert Katrin Maywald über die Ist-Situation. In den vergangenen Jahren konnten bereits die Turnhalle und das Schulhaus auf Vordermann gebracht werden. Rund eine halbe Million Euro floss in den Standort an der Bahnhofstraße.