"Schule macht Betrieb" für mehr besetzte Ausbildungsplätze

Berufe Ausbildungsmesse findet am kommenden Samstag statt

Freiberg. 

Freiberg. Der Zustand ist seit Jahren unverändert: Viel zu viele Ausbildungsplätze in den Betrieben, nicht nur Mittelsachsens, bleiben unbesetzt. Das ist auch heute noch so und die Notwendigkeit, Schüler mit den Unternehmen zusammenzubringen, damit sich daraus womöglich künftige Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse ergeben, bleibt ungebrochen hoch. Vor Jahren haben deshalb der Landkreis Mittelsachsen, die Industrie- und Handelskammer Chemnitz, Regionalkammer Mittelsachsen, die Handwerkskammer Chemnitz und die Bundesagentur für Arbeit Freiberg zusammengefunden und ein überaus erfolgreiches Format geschaffen, welches "Schule macht Betrieb" heißt.

6.000 Interessierte in den letzten Jahren

Die Ausbildungsmesse findet auch in diesem Jahr wieder an drei verschiedenen Orten statt. War am 7. September Mittweida erster Gastgeber, so folgt nun am Samstag, dem 14. September, Freiberg, bevor am 21. September Döbeln den Abschluss bildet. Insgesamt rund 200 Firmen, Institutionen und Schulen suchten dabei das Gespräch mit den jungen Fachkräften von morgen. 6.000 Interessierte waren in den letzten Jahren jeweils gekommen, um Informationen und Anregungen aus erster Hand zu erhalten.

Firmen nehmen Bewerbungsunterlagen entgegen

In Freiberg wird in der Zeit von 10 bis 15 Uhr das Deutsche Brennstoff Institut an der Halsbrücker wieder der Gastgeber für die Messe sein. Unter www.schule-macht-betrieb.de kann bereits im Vorfeld geschaut werden, welche Aussteller vor Ort sein werden, damit man vielleicht ganz gezielt sich seine Gesprächspartner suchen kann. Das Format ist längst zu einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten geworden, und wer sich noch immer nicht sicher ist, welcher Beruf der richtige ist, kann dort Antworten finden. Es wird übrigens empfohlen, fertige Bewerbungsunterlagen mitzubringen, denn die Firmen nehmen diese gleich gerne entgegen.