Schulen haben eine digitale Zukunft

Debatte Meinungsaustausch zu neuen Lehrplänen und Technik-Beschaffung

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Steve Johannes Ittershagen empfängt die Gäste zur Diskussionsrunde rund um die digitale Bildung an Schulen. Foto: Hamann/Büro Ittershagen

Freiberg. Das Thema "Schule in Zukunft - alles nur (noch) digital?" stand im Mittelpunkt eines fachlichen Meinungsaustausches, zu dem die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages in der vergangenen Woche nach Freiberg eingeladen hatte.

Im Hörsaal des Deutschen Brennstoffinstitutes kamen dazu die CSU-Bundestagsabgeordnete Katrin Albsteiger, Frank Pfeil, Sächsischer Staatssekretär für Kultus, und der Regionalstellenleiter der Sächsischen Bildungsagentur Chemnitz, Burkhardt Heinze, zusammen und wurden vom Wahlkreisabgeordneten Steve Johannes Ittershagen begrüßt.

Zwei Schwerpunkte wurden im Laufe der Diskussion deutlich. Zum einen der flächendeckende Ausbau des Breitbandnetzes im ländlichen Raum. Mit Blick auf die Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft sei es nicht hinzunehmen, dass immer noch ganze Regionen über kein schnelles Internet verfügen.

Digitales muss Teil des Lehrplans sein

Technische Voraussetzungen sollten vor allem schnellstens für Schulen geschaffen werden. Die digitale Bildung mit ihren zahlreichen Facetten müsse stärker in die Lehrpläne integriert und dafür ein übergeordnetes Konzept erarbeitet werden. Ebenso wurde die Finanzierung der notwendigen Schritte besprochen, etwa die Beschaffung der Technik.

Zum anderen sei es mindestens genauso wichtig, den verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien zu unterrichten. In Zeiten von Cyber-Mobbing und Fakenews sei es dringend notwendig, den Schülern eine Orientierung zu bieten.

"Die kurze Zeit reichte selbstverständlich nicht aus, um die vielschichtige Thematik abschließend zu behandeln", resümierte Steve Johannes Ittershagen, der sich in seiner politischen Arbeit intensiv mit der digitalen Bildung beschäftigt. "Aber es konnten einige neue Erkenntnisse gewonnen werden, um dem Ziel wieder ein Stück näher zu kommen."