Schulnetzplan: Für jeden Schüler gleiche Chancen

Bildung Weiterführung der Arbeitsgruppe für Plan bis Ende 2019

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Mittelsachsen. Der Kreistag des Landkreises Mittelsachsen hat auf seiner jüngsten Tagung die Weiterführung der Arbeitsgruppe Schulnetzplanung und Schülerbeförderung beschlossen. Der neue Vorsitzende des Beratungsgremiums, das seit Oktober 2008 existiert, ist der 2. Beigeordnete des Landkreises Mittelsachsen, Jörg Höllmüller.

Diesem Gremium gehören zudem je ein Vertreter der im Kreistag etablierten Fraktionen, ein Abgeordneter des Sächsischen Städte- und Gemeindetages e.V., Kreisverband Mittelsachsen, sowie jeweils ein vom Kreiselternrat, Kreisschülerrat und von der Geschäftsführung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen Entsandter an. Der Schulnetzplan soll dafür sorgen, dass jedem Schüler "in zumutbarer Entfernung ein adäquates Beschulungsangebot in hoher Qualität zur Verfügung steht", so Sachsen.

Jeder Schüler soll die gleichen Chancen haben

"Der Landkreis Mittelsachsen ist verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2019 einen Schulnetzplan für allgemeinbildende Schulen zu beschließen und beim sächsischen Kultusministerium als oberster Schulaufsichtsbehörde einzureichen. Bis dahin steht keine der Bildungseinrichtungen zur Disposition", erläuterte Jörg Höllmüller. Die Hoheit für die Schulnetzplanung berufsbildender Schulen ist mit dem novellierten Schulrecht am 1. August 2017 auf den Freistaat Sachsen selbst übergegangen, ergänzte er.

Der Landkreis Mittelsachsen ist Bildungsstandort für insgesamt 129 allgemeinbildende Schulen, das heißt 74 Grundschulen, 28 Oberschulen, 13 gymnasiale Bildungseinrichtungen und 14 allgemeinbildende Förderschulen, sowie für 14 berufsbildende Einrichtungen, darunter drei Berufliche Schulzentren, ein Fachschulzentrum und zwei Fachschulen für Landwirtschaft als Kernstück der beruflichen Aus- und Weiterbildung.