Schutzzäune für die Amphibien

Kröten, Frösche, Molche und Co. gehen auf Wanderschaft

Die Temperaturen steigen und es wird wärmer. Das freut nicht nur die Menschen auch für die Amphibien bedeutet das, dass sie nun wieder auf Wanderschaft gehen.

Amphibien auf dem Weg zum Laichplatz: Eine gefährliche Reise

Denn um zu laichen suchen sie stets das Gewässer auf wo sie selbst geschlüpft sind. Meistens müssen sie dabei Wege und Straßen überqueren. Und damit sie das gefahrlos meistern, schwärmen Naturschutzhelfer aus und errichten Schutzzäune an den Straßenrändern an den in Abständen Eimer eingegraben werden. Dorthin fallen dann Kröten, Frösche, Molche und Co. Wie jedes Jahr übernehmen Mitarbeiter der Naturschutzstation Weiditz einige Abschnitte im Landkreis und stellen die Schutzzäune auf. Ute Lippmann sagt dazu: „Die höheren Temperaturen und die Feuchtigkeit haben die Amphibien schon genutzt um sich auf den Weg zu machen. Ein Schwung ist bereits durch, aber wir hoffen das wir den Großteil noch erwischen“. An der Straße von Wechselburg nach Mutzscheroda errichten sie die kleinen grünen Schutzzäune. Auch die ehemalige Leiterin der Station Angela Schubert ist mit von der Partie. „Ich helfe gern mit aus und übernehme auch die tägliche Kontrolle der Eimer in den Morgenstunden. Die Tiere werden nach Arten und Menge protokolliert und über die Straße getragen. Somit können wir die Population verfolgen“, stellt die Seniorin fest.

Schutzzäune in Elsdorf errichtet

Auch in dem Lunzenauer Ortsteil Elsdorf waren die Naturschützer unterwegs um die Schutzzäune aufzubauen. Autofahrer sollten jetzt verstärkt auf die Warnhinweise an bestimmten Straßenabschnitten aufpassen. Insgesamt sind im Landkreis Mittelsachsen knapp 30 Konfliktpunkte zu betreuen.

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