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Vogtland

Schwarzbach schaut nach vorne: Lichtfest auf 23. Dezember verschoben

Tradition Das Friedenslicht von Bethlehem soll auch in Schwarzbach leuchten

Schwarzbach. 

Schwarzbach. Man muss das Beste aus der jetzigen Situation machen, mit all ihren Einschränkungen und Bestimmungen. So konnte am Wochenende das beliebte Schlachtfest im Museum für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur nicht in gewohnterer Art und Weise stattfinden. "Wir suchten nach Alternativen und wollten diese Tradition nicht einfach ausfallen lassen, daher gab es einen Verkauf von frischen Fleisch- und Wurstwaren sowie Brot und Christstollen. Die Nachfrage war gut, zudem gab es etliche Bestellungen", resümiert Vereinschefin Kathrin Minkus.

Jetzt liegt der Fokus auf dem Lichtfest, das auf den 23. Dezember verschoben wurde. "Ob wir alles durchführen können und ob überhaupt ist fraglich. Wir sind aber hoffnungsvoll. So werde ich das warme und helle Friedenslicht aus der Wechselburger Basilika nach Schwarzbach holen. Wer will kann mich gern dabei begleiten", so die Vereinschefin. Im Schein des Lichtes unter dem Sternenhimmel können dann Glühwein und Roster genossen werden, bevor das Licht an die Kirchgemeinde weitergegeben wird.

In dem Museumskomplex gehen unterdessen die Arbeiten weiter, die machbar sind. Das neue Konzept ist fast fertig, aufgebaut auf mehreren Säulen. Es besteht aus dem Museumsbetrieb, soziokulturellen Veranstaltungen wie Vereinstreffen, Theater, Konzerten, Aus- und Weiterbildung, Vorträgen und Kursen der Volkshochschule und einigem mehr. Eine Zweigstelle der Kreisergänzungsbibliothek Hainichen zieht in die gute Stube des Schmiedehauses ein und Intarsien-Künstler Ulf Günther richtet seine Werkstatt im Obergeschoss ein.