Schwarzbacher Museum wird modernisiert

Museum Umstrukturierung des Museums für Volksarchitektur

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Museumsleiterin Karolin Kläber im neu hergerichteten Schlafraum von damals. Foto: Andrea Funke

Schwarzbach. Im Museum für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur ist frischer Wind eingezogen. Dieser hat erst einmal die Räume leer gefegt. Museumschefin Karolin Kläber ist dabei, ihre neuen Ideen von einem strukturierten Museumsangebot umzusetzen.

Dafür hat die 31-jährige Leipzigerin Fördermittel bei der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen beantragt. "Wir haben einen vorzeitigen Maßnahmebeginn angefragt und sind deshalb schon über den Ausräumen der Museumsräume", erklärt die junge Frau, die seit 1. Oktober die Zügel des Museums in den Händen hält.

Eigene Themen für alle Gebäude des Museumsdorfes

Jedes einzelne Gebäude des Museumsdorfes soll ein eigenes Thema erhalten. Im Wohnstallhaus von Doberenz wird sich künftig alles ums Wohnen und die Heimarbeit wie Spinnen und Weben drehen. In der Schmiede können Besucher in die Welt alter Handwerkstechniken abtauchen. Im Poppitzer-Haus dreht sich alles um die Kinder und was sie früher für Aufgaben auf dem Hof hatten.

Im Seitengebäude wird alles rund ums Bauen untergebracht. "Ich denke, so wird der Besucher sich gut zurecht finden. Ergänzend erarbeiten wir umfangreiche Informationstafeln, so dass sich auch ohne Führung vieles erklärt", sagt die Leiterin. Der ehrgeizige Plan sieht die Neueröffnung für den 8. April zum Saisonauftakt mit dem alljährlichen Back- und Schlachtfest vor.