Schwerer Unfall auf der A4: 22-Jähriger verstirbt noch an Unfallstelle

Blaulicht Drei Schwerverletzte nach Crash

Großschirma. 

Am Sonntagmorgen gegen 5 Uhr ereignete sich auf der A4 Fahrtrichtung Chemnitz, zwischen Siebenlehn und Berbersdorf, zirka Kilometer 42, ein schwerer Verkehrsunfall. Ein PKW Mercedes befuhr die A4 von Siebenlehn in Richtung Hainichen. Laut ersten Informationen verlor der Fahrer wegen eines Reifenplatzers die Gewalt über das Fahrzeug. Er fuhr 200 bis 300 Meter auf dem Seitenstreifen, knallte in die Leitplanke, dann frontal gegen einen Baum und wieder an die Leitplanke zurück. Der Mercedes blieb dann in einem Gebüsch liegen.

Eine Person wurde bei dem Unfall tödlich verletzt. Das bestätigte ein Sprecher der Polizei. Drei Personen sollen schwer verletzt worden seien. 

Update 16. August, 12:30 Uhr

Die Polizeidirektion Chemnitz teilt mit: "In den frühen Sonntagmorgenstunden kam es auf der Autobahn 4 zu eine folgenschweren Verkehrsunfall, bei dem eine Person noch an der Unfallstelle verstarb. Drei weitere erlitten schwere Verletzungen."

In der Nacht war ein PKW Mercedes in Richtung Chemnitz unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Siebenlehn und Berbersdorf kam das Fahrzeug nach derzeitigem Kenntnisstand wegen eines Reifenschadens nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit der Leitplanke sowie einem Baum. Letztlich kam der Wagen hinter der Leitplanke zum Stehen. Rettungskräfte konnten eine 20-jährige Frau sowie zwei Männer im Alter von 27 und 30 Jahren aus dem Fahrzeug retten. Sie hatten schwere Verletzungen erlitten und wurden in Krankenhäuser gebracht. Ein weiterer Mann (22) im Fahrzeug hatte so schwere Verletzungen erlitten, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Beamte des Autobahnpolizeireviers haben die Ermittlungen zum konkreten Unfallhergang und den Umständen des Unfalls aufgenommen. Derzeit ist noch nicht klar, welche der Personen das Fahrzeug führte. Noch vor Ort wurde zur Unfalluntersuchung ein Gutachter hinzugezogen. Der Mercedes wurde sichergestellt. Der Sachschaden beläuft sich nach einer ersten Einschätzung insgesamt auf rund 63.000 Euro.

Im Zuge der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie zur Unfallaufnahme mussten der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt werden. Der Fahrverkehr konnte auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Zeugen, welche den Unfall beobachtet haben werden gebeten, sich beim Autobahnpolizeirevier Chemnitz unter der Rufnummer 0371 8740-0 zu melden.