Schwerlasthalle wird im Sommer fertig

BAU Neuer Sitz der Mittweidaer Fakultät Ingenieurwesen befindet sich noch im Bau

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Die Schwerlastenhalle verbringt sich derzeit noch hinter einem Gerüst. Ab kommenden Sommer soll hier geforscht werden. Foto: Brinkmann

Mittweida. Nach der besinnlichen Weihnachtszeit und der Ruhe zwischen den Jahren, rücken mit Beginn 2018 wieder einige Projekte in den Fokus. Ein solches ist die im Bau befindliche Halle für großflächige Versuchsaufbauten und Schwerlastlabore an der Hochschule Mittweida. Mitte vergangen Septembers feierten die Verantwortlichen das Richtfeste des neuen Lehr- und Forschungsgebäude.

Zu der Zeit war die Fassade noch grau und der Baukörper offen. Mittlerweile sind die Arbeiten jedoch vorangeschritten. Die porphyrroten Steine wurden wie geplant an die Fassade angebracht. Mit dem ebenfalls rotverklinkerten Gerhard-Neumann Bau, oberhalb der Schwerlastenhalle, ergibt dies nun ein einheitliches Bild.

Im Winter folgt der Innenausbau

Wie Peter Voit, Niederlassungsleiter des Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement in Chemnitz, bereits zum Richtfest sagte, war es für die Bauarbeiten von großer Bedeutung, den Baukörper vor dem Winter dicht zu bekommen.

Nur so können nun in den kalten Monaten die Innenausbauten stattfinden. Die Halle wird im Endausbau drei große Laborbereiche, ein Elektromobilität- Prüffeld sowie Lager- , Umkleide- und Sanitärräume beherbergen. Bei der Farbgebung der Innenbereiche sollen sich vor allem die studentischen Nutzer und die die Hochschule mit ihrem Corporate Design wiederfinden.

Wer zieht in das Gebäude ein?

Rund 4,8 Mio. Euro stehen für die Realisierung des Baus zur Verfügung. Er soll der neue Sitz der Fakultät Ingenieurwesen in Mittweida werden. Teile dieses Bereiches befinden sich derzeit noch in Roßwein. Im Sommer 2018 soll das Gebäude an die Hochschule Mittweida übergeben werden. Zu Baubeginn im Juli 2016 wurde noch mit einer Übergabe Ende Dezember 2017 gerechnet.